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(30.06.2008) (ots) - Werdende Eltern interessieren sich zunehmend für die
Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut. Es enthält
außergewöhnlich viele, verschiedenartige und vor allem junge
Stammzellen. Wenn sie zur Geburt entnommen und aufbewahrt werden,
stehen sie einem Menschen ein Leben lang zur Verfügung.
Nabelschnurblut ist sehr gefragt, da es adulte Stammzellen
enthält, die schon heute für die Forschung und zur Behandlung
schwerer Erkrankungen eingesetzt werden. Sie werden in der
Krebstherapie schon seit Jahrzehnten verwendet. Auch in der
regenerativen Medizin gibt es eine Fülle von Forschungsprojekten bei
Herz-Kreislauf- und Autoimmunerkrankungen, die Therapien mit adulten
Stammzellen erfolgreich untersuchen. Trotzdem stehen viele Menschen
den Möglichkeiten der Stammzellmedizin insgesamt skeptisch gegenüber.
Da ist die Rede vom Geschäft mit der Angst, von Organzüchtungen und
Embryonen als Ersatzteillager. Ausgeblendet wird dabei das Ziel der
Stammzell-Medizin: Menschen zu heilen. Stammzellen, die im
Nabelschnurblut vorkommen, sind ethisch unbedenklich: Für sie muss
kein Embryo sterben. Die im Nabelschnurblut enthaltenen Stammzellen
haben zwar nicht das therapeutische Potenzial embryonaler
Stammzellen, sind jedoch teilungsfreudiger als die Stammzellen aus
dem Knochenmark und verfügen über Fähigkeiten, die ältere Stammzellen
bereits eingebüßt haben. So ruht auf dem gespendeten Nabelschnurblut
die Hoffnung vieler Leukämie-Kranker, die keinen geeigneten
Knochenmarkspender finden.
Glaubt man den Stammzellen-Forschern, können die Zellen im
Nabelschnurblut noch mehr. Die Idee ist, dass aus den adulten
Stammzellen Knochen-, Fett-, Nerven-, Muskel- oder Herzmuskelzellen
entstehen, die dann zur Heilung bei Krebs, Herzinfarkten oder
Gehirnschäden beitragen könnten. Bisher ist nur ein Teil davon
verwirklicht. Aber die Wissenschaftler hoffen, so schwere Krankheiten
wie Krebs, Hirnschäden, Multiple Sklerose oder auch Herzinfarkte
behandeln zu können.
Der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz
BGV informiert in seiner neuen Broschüre "Stammzellen aus
Nabelschnurblut" über den medizinischen Nutzen von Stammzellen heute
und in Zukunft sowie die verschiedenen Stammzelltypen, deren
Gewinnung, Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten. Der kostenlose
Ratgeber kann postalisch beim BGV, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn
oder im Internet unter www.bgv-stammzellen.de angefordert werden.
Originaltext: BGV - Info Gesundheit e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/61934
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Pressekontakt:
Joachim Dung
BGV c/o MedCom International GmbH
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