Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) schreibt zur Sterbehilfe: |
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| (30.06.2008) (ots) - Geht es dem ehemaligen Hamburger Justizsenator
Roger Kusch bei seinem Engagement für die aktive Sterbehilfe wirklich
um die Menschenwürde? Geht es ihm darum, eigenverantwortlich über das
eigene Sterben zu entscheiden? Die Antwort lautet: nein!
Auf einer bizarren Pressekonferenz schildert Kusch zwei Stunden lang
den von ihm begleiteten Freitod einer 79-jährigen Frau - nur zwei
Tage nach ihrem Ableben. Kusch sagt, es sei unwürdig, besonders
hilfsbedürftige Menschen zum Sterben in die Schweiz zu schicken.
Doch die 79-jährige Würzburgerin war keineswegs todkrank. Sie hätte
noch viele Jahre ein erfülltes Leben haben können. Dem Ex-Senator ist
es offenbar nie in den Sinn gekommen, dass der Frau auch anderweitig
hätte geholfen werden können. Menschlich wäre es gewesen, der
79-Jährigen die Angst vor dem Leben in einem Pflegeheim zu nehmen und
sie auf diesem Weg zu begleiten. Kusch hat die Verzweiflung der Frau
ausgenutzt. Er hat ihren Freitod medial inszeniert. Was berechtigt
ihn dazu, sich zum Herrn über Leben und Tod aufzuschwingen? Eugen
Brysch, Geschäftsführer der Deutschen Hospizstiftung hat Recht, wenn
er sagt: »In unserer Verfassung gibt es ein Recht auf Leben und ein
Recht auf Sterben. Es gibt aber kein Recht auf Töten.«
Was Kusch getan hat, ist keine Menschenliebe, sondern eine Straftat.
Der Mann ist ein Fall für den Staatsanwalt. Originaltext: Westfalen-Blatt Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2 Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Für die Nachricht "Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) schreibt zur Sterbehilfe:" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / www.westfalen-blatt.de/ 258440 |
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