WAZ: FDP fordert Personalabbau bei der Bundesagentur |
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| (02.07.2008) (ots) - Die sinkende Arbeitslosigkeit müsste einen
Personalabbau bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) nach sich ziehen
- das fordert die FDP. "Jedes Unternehmen, das in dieser Weise Kunden
verliert, baut Stellen ab. Das darf bei der BA nicht anders sein",
sagte FDP-Arbeitsmarktexperte Heinrich Kolb der in Essen
erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
(WAZ/Donnerstagausgabe).
Die Arbeitslosenzahl ist seit 2005 um zwei Millionen auf unter 3,2
Millionen gesunken, die Zahl der BA-Mitarbeiter dagegen weiter
gestiegen - auf knapp 100 000. "Der Trend der Bundesagentur, den
Mitarbeiterstab zu erhöhen, ist trotz sinkender Arbeitslosigkeit
ungebrochen", so FDP-Generalsekretär Dirk Niebel.
Koalitionspolitiker lehnen einen drastischen Abbau ab. "Es gibt noch
genug zu tun in der BA", sagte Anton Schaaf, Arbeitsmarktexperte der
SPD-Bundestagsfraktion. Am meisten Geld spare man, wenn weniger
Menschen Arbeitslosengeld beziehen. Einen Personalabbau kann er sich
aber "in einem gewissen Rahmen" vorstellen, aber nur durch "normale
Fluktuation", etwa indem befristete Verträge nicht verlängert werden.
Auch Max Straubinger (CSU) hält einen Abbau für "durchaus eine
Überlegung wert".
Für BA-Verwaltungsratschef Peter Clever ist nach wie vor "das
zentrale Problem, die Qualität zu verbessern". Das gelte für
Arbeitsagenturen wie Jobcenter, die Hartz IV verwalten. "Zu Zeiten
der Hocharbeitslosigkeit waren wir hoffnungslos unterbesetzt." Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2 Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de Für die Nachricht "WAZ: FDP fordert Personalabbau bei der Bundesagentur" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / 259008 |
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