Kölner Stadt-Anzeiger: Kulturdezernent Georg Quander: Bedenken gegen den Entwurf für jüdisches Museum auf dem Kölner Rathausplatz. |
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| (02.07.2008) (ots) - Der Kölner Kulturdezernent Georg Quander äußert im
Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger (Donnerstag-Ausgabe) Bedenken
gegen den Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs für ein Museum
der jüdischen Kultur auf dem Rathausplatz. Im Grunde, so Quander,
müsste zum endgültigen Ratsbeschluss "eine Bankbürgschaft des Vereins
über 15 Millionen Euro" vorliegen. Um das Projekt der Archäologischen
Zone, dessen Finanzierung bereits gesichert sei, nicht zu gefährden,
bräuchte die Stadt nicht nur die Zusage des Trägervereins, Bau und
Betrieb des Museums zu finanzieren. Große Sorgen bereite ihm auch die
die Tatsache, dass die in der Wettbewerbsauslobung geforderte
Entkoppelung von Archäologischer Zone und Museum nicht gewährleistet
sei.
Der Kulturdezernent zeigte sich darüber beunruhigt, dass der geplante
Bau des Saarbrücker Architekturbüros Wandel Hoefer Lorch in manchen
Teilen "mit der Archäologischen Zone sehr rigoros umgeht". Deswegen
habe das Preisgericht hier eine Überarbeitung empfohlen. Zudem sei
auch die gewählte Raumaufteilung, bei der die Ausgrabungen im unteren
Bereich und das Museum im oberen Bereich durch Lufträume verbunden
sind, problematisch: "Das bedeutet für Klimatisierung und Betrieb
enorme Aufwendungen." Originaltext: Kölner Stadt-Anzeiger Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66749 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66749.rss2 Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Politik-Redaktion Telefon: +49 (0221)224 2444 ksta-produktion@mds.de Für die Nachricht "Kölner Stadt-Anzeiger: Kulturdezernent Georg Quander: Bedenken gegen den Entwurf für jüdisches Museum auf dem Kölner Rathausplatz." übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / www.ksta.de/index.shtml 259022 |
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