Börsen-Zeitung: Staatsbankrott Kommentar zum drohenden Staatsbankrott Islands, von Gottfried Mehner.
(ots) - Die gesamte Finanzwelt droht
auseinanderzufliegen. Warum sollte da die Nachricht, dass es auf
Island derzeit noch gewaltiger zischt und brodelt als sonst, weil
neben den Geysiren auch das Finanzsystem aus dem letzten Loch pfeift,
für große Aufregung sorgen? Weil sich hier in einem Brennglas das
beobachten lässt,weiter
Rheinische Post: EU schwingt die Raucher-Keule Kommentar VON GERHARD VOOGT
(02.07.2008) (ots) - Viele Raucher erleben in diesen Tagen schwere
Zeiten. Nachdem das Nichtraucherschutzgesetz in NRW in Kraft getreten
ist, darf in den Restaurants und Gaststätten nur noch in bestimmten
Ausnahmefällen geraucht werden. Schon kündigt die EU-Kommission in
Brüssel den nächsten Schritt an. Eine Änderung der
Arbeitsschutzverordnung soll künftig auch die Mitarbeiter von Kneipen
vor dem blauen Dunst der Gäste schützen. "Rauchen einstellen", heißt
es dann auch in vielen Betrieben, die sich jetzt flugs zum
"Raucher-Club" erklärt haben, um das Nikotin-Verbot zu umgehen. Die
Nichtraucher-Initiative wird möglich, weil die EU für
Arbeitsschutzregelungen zuständig ist. Das ThemaGesundheit fällt
dagegen in die Zuständigkeit der Länder, was dazu führte, das es
einen bunten Reigen von Regeln und Ausnahmefällen gibt. So setzt NRW
den Nichtraucherschutz mal eben über die Karnevalstage außer Kraft.
Eine "rheinische Lösung", die in Brüssel auf wenig Verständnis stößt.
Ein einheitliches Rauchverbot würde Klarheit schaffen. Auch für die
Eckkneipen. Denn den inhabergeführten "Ein-Mann-Pinten" könnte die
Raucher-Keule der EU nichts anhaben. Wer keine Mitarbeiter hat, muss
auch keine schützen. Das mag ein Trost für die Raucher sein. Ihre
Rückzugsräume werden enger. Aber ganz verschwinden sie nicht.
Originaltext: Rheinische Post
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