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So fördern Ballaststoffe die Darmgesundheit
(djd). "Gut gekaut ist halb verdaut", sagt der Volksmund, und er hat Recht. Doch wer besorgt die andere Hälfte? Ganz einfach: Magen und Darm. Wie wichtig ihre Arbeit ist, wird den meisten erst bewusst, wenn sie nicht reibungslos funktionieren. 40 Prozent der Deutschen kennen Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen. Ursache
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BILD-Chefredakteur reagiert auf ARD-Kritik von SPD-Chef Beck
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(03.07.2008) (ots) - Der Chefredakteur der BILD-Zeitung Kai Diekmann hat
mit einem persönlichen Schreiben an den rheinland-pfälzischen
Ministerpräsidenten Kurt Beck auf dessen Kritik an der Ausstrahlung
der BILD-OSGAR-Verleihung in der ARD reagiert.
Bei der spontanen Programmänderung sei es darum gegangen, so
Diekmann an den SPD-Vorsitzenden, "den Worten von Bundeskanzler a. D.
Helmut Schmidt größtmögliche Publizität zukommen zu lassen." Der
SPD-Politiker hatte in seiner Rede unter anderem Willy Brandt
gewürdigt sowie die "Errungenschaft unseres Sozialstaats" und dessen
Sicherung gelobt. Schmidt schloss mit den Worten: "Das gemeinsame
öffentliche Wohl muss vorgehen vor dem Wohl der eigenen Zeitung oder
der eigenen Partei - vor dem Wohl der Wähler oder der eigenen
Aktionäre, vor dem Wohl der eigenen Bank oder der eigenen
Gewerkschaft oder der eigenen Branche." Die ARD übertrug die
Danksagung des Ehrenpreisträgers in vollem Wortlaut.
Kurt Beck hatte daraufhin auf einer SPD-Veranstaltung in
Heidelberg bemängelt, die ARD habe ihr Programm für "eine
Werbesendung der BILD-Zeitung" geändert. Diese Entscheidung schlage
"dem Fass den Boden aus" und geschehe "nicht im
öffentlich-rechtlichen Auftrag". Diekmann entgegnete, der Mitschnitt
der Medienpreis-Verleihung in Leipzig sei vielmehr eine "Werbesendung
für die Demokratie" gewesen. Im übrigen zähle, "wie so oft, nicht die
Verpackung, sondern der Inhalt". Der Chefredakteur der BILD-Zeitung
fügte seinem Schreiben die komplette Rede von Helmut Schmidt und die
Laudatio von Angela Merkel bei, da er sich das "Missfallen" des
SPD-Chefs nur durch "ungenügende Unterrichtung über den BILD OSGAR"
erklären könne.
Beim Medienpreis BILD OSGAR waren am Dienstag vergangener Woche in
Leipzig u. a. Helmut Schmidt, Bill Clinton, Alexandra Maria Lara, Udo
Jürgens, Udo Lindenberg, Oliver Kahn und Hartmut Mehdorn
ausgezeichnet worden. Unter den Laudatoren befanden sich Angela
Merkel, Dieter Zetsche, Bob Geldof, Veronica Ferres und Anthony
Hopkins.
Auch der Deutsche Kulturrat hatte die spontane Programmänderung
der ARD als "Trivialisierung des Programms" missbilligt, war damit
jedoch bei Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) auf
Unverständnis gestoßen: "Die abschließende Botschaft 'Das gemeinsame
öffentliche Wohl muss die oberste Richtlinie bleiben' halte ich für
ein politisches Vermächtnis von Helmut Schmidt." Die ARD-Ausstrahlung
habe dafür gesorgt, dass bundesweit eine große Zahl von Zuschauern
über diese Inhalte informiert und berührt wurde. Das sei bestes
öffentlich-rechtliches Fernsehen im Sinn des
Grundversorgungsauftrages gewesen.
Originaltext: BILD
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/56001
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_56001.rss2
Pressekontakt:
Tobias Fröhlich
Tel: +49 (0) 30 25 91-7 76 20
tobias.froehlich@axelspringer.de
3. Juli 2008
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