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(03.07.2008) (ots) - ARD-DeutschlandTREND Juli 2008
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85 Prozent der Deutschen haben Angst vor der Preisentwicklung
Fast die Hälfte fürchtet wirtschaftlichen Abstieg
Die Deutschen fürchten sich vor der aktuellen Preisentwicklung. 85
Prozent der Bundesbürger geben im aktuellen ARD-DeutschlandTrend an,
dass ihnen "die Entwicklung der Preise Angst macht". 62 Prozent haben
Sorgen, dass sie "mit ihrem Geld künftig nicht mehr auskommen". 49
Prozent sagen, "es gibt nichts mehr, wo ich noch sparen könnte". Nur
23 Prozent geben an, "so viel Geld zu haben, dass ich mich nicht
einschränken muss." 79 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass
"sich die Parteien viel zu wenig um dieses Problem kümmern". Für
diese Umfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das
Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap am Montag und Dienstag
dieser Woche 1.000 Bundesbürger telefonisch befragt.
Mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) haben in den letzten
Monaten bewusst entschieden zu sparen. 31 Prozent haben dies nicht
getan. Diejenigen, die sich dazu entschieden haben, haben vor allem
beim Autofahren (59 Prozent), bei Lebensmitteln (46 Prozent), beim
Strom (31 Prozent), bei der Kleidung (30 Prozent) und beim Urlaub (24
Prozent) gespart.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen fürchtet knapp die
Hälfte der Deutschen den wirtschaftlichen Abstieg. 46 Prozent der
Bundesbürger glauben, dass es ihnen persönlich in zehn Jahren
wirtschaftlich schlechter gehen wird. Dies sind drei Punkte mehr im
Vergleich zum Vormonat. 32 Prozent (-4) denken, dass es ihnen etwa
gleich gehen wird. 20 Prozent (+2) denken, dass es ihnen persönlich
in zehn Jahren besser gehen wird. Bei den 45 bis 59-Jährigen ist die
Sorge am Größten. Hier glauben 58 Prozent, dass es ihnen persönlich
in zehn Jahren wirtschaftlich schlechter gehen wird. Bei den über
60-Jährigen sind es 52 Prozent.
Befragungsdaten
- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18
Jahren
- Fallzahl: 1.000 Befragte
- Erhebungszeitraum: 30. Juni bis 01. Juli 2008
- Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
- Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
- Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%
Originaltext: ARD Das Erste
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Pressekontakt:
Annette Metzinger, WDR-Pressestelle, Telefon 0221-220-2770, -4605
Ingmar Cario, WDR-Chefredaktion, Telefon 0221-220-1804
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