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(04.07.2008) (ots) - Der ehemalige US-Präsident George H. W. Bush wurde
am 3. Juli mit dem Henry A. Kissinger Preis der American Academy in
Berlin für seine Verdienste um die transatlantische Gemeinschaft
ausgezeichnet.
Die American Academy in Berlin ehrte den ehemaligen US-Präsidenten
George H. W. Bush mit dem diesjährigen Henry A. Kissinger Preis. Sein
Einsatz für den transatlantischen Dialog legte den Grundstein für
zwei Jahrzehnte friedlicher und erfolgreicher Zusammenarbeit in
Europa und zwischen den Partnern auf beiden Seiten des Atlantiks.
"Präsident Bush gelang es, unsere Gesellschaft nicht nur durch seine
Handlungen sondern auch durch seine Persönlichkeit zu bewegen", sagte
Dr. Kissinger in der Laudatio. "Niemand außerhalb Deutschlands hat
das Land in der kritischen Phase während des Mauerfalls und der
Wiedervereinigung mehr unterstützt als er."
"Als die Berliner Mauer fiel, ergriff Präsident Bush zusammen mit
Kanzler Helmut Kohl die Chance, die deutsche Wiedervereinigung
schnellstmöglich herbeizuführen", sagte Botschafter Richard C.
Holbrooke, Vorsitzender der American Academy, in seiner
Eröffnungsrede. "Es gibt niemanden, der diesen Preis mehr verdient
als Präsident Bush."
Präsident Bush dankte Henry A. Kissinger, der American Academy und
den 350 anwesenden Gästen. Er sei "berührt" und "glücklich", zurück
in seinem "geliebten Berlin" zu sein. Unter den Gästen der
Preisverleihung waren der US-Botschafter William Robert Timken jr.,
der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der ehemalige
deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Berlins Regierender
Bürgermeister Klaus Wowereit und der stellvertretende
US-Finanzminister Robert Kimmit.
Der Henry A. Kissinger Preis ehrt jährlich eine amerikanische oder
europäische Persönlichkeit für ihren außerordentlichen Verdienst um
die transatlantischen Beziehungen. 2007 erhielt als erster
Preisträger Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt diese Auszeichnung. Der
Preis wird im Geiste von Henry A. Kissingers Engagement für den
Ausbau der transatlantischen Beziehungen während und nach dem kalten
Krieg verliehen.
Die American Academy in Berlin wurde 1994 gegründet, um aufbauend
auf den einzigartigen kulturellen, sozialen und politischen
Beziehungen zwischen Berlin und den USA den transatlantischen Dialog
zu fördern. In diesem Sinne vergibt die Academy Stipendien an
amerikanische Wissenschaftler, Autoren und Künstler. Die Academy
ermöglicht ihnen, für ein Semester in ihrem Hans Arnhold Center am
Berliner Wannsee an ihren Projekten zu arbeiten und gleichzeitig die
kulturelle Vielfalt Berlins erleben zu können. Ebenso lädt die
Academy führende amerikanische Politiker, Experten und Journalisten
für Kurzbesuche nach Berlin ein, um einen kontinuierlichen und
nachhaltigen Meinungsaustausch zwischen Berlin, Deutschland und den
USA zu fördern.
Die American Academy in Berlin dankt Special Envoy C. Boyden Gray
für die großzügige Unterstützung dieses Abends.
Originaltext: American Academy in Berlin
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Pressekontakt:
Malte Mau, Pressereferent
Tel.: +49 (0)30 - 80483-404/414
Email press@americanacademy.de
Weitere Informationen auch unter www.americanacademy.de
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