Ingenieure gesucht |
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| (07.07.2008) (ots) - - Juni 2008: Anstieg auf rund 96.000 offene Stellen - Arbeitsmarkt: Ingenieurlücke vergrößert sich weiter - Bedrohlich: Mehr alte als junge Ingenieure Nach Angaben des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) ist die Zahl der offenen Stellen auf dem Ingenieurarbeitsmarkt im Juni 2008 weiter angestiegen, auf rund 96.000. Damit ist seit 2004 eine Verdoppelung der gemeldeten Stellen zu verzeichnen - damals waren es "nur" gut 50.000. Demgegenüber steht ein neues Rekordtief bei der Zahl arbeitslos gemeldeter Ingenieure. Im Monat Juni 2008 blieben knapp 21.000 ohne Job. Besonders gesucht sind weiterhin Bewerber aus den Fächern Maschinenbau- und Fahrzeugtechnik sowie der Elektrotechnik. Vor allem in den Bundesländern Baden-Württemberg, NRW und Bayern ist der Ingenieurmangel besonders eklatant. Mehr Alte als Junge Die aktuell ermittelten Arbeitsmarktzahlen veranschaulichen wiederholt den Mangel an hochqualifizierten Fachkräften auf dem Ingenieurarbeitsmarkt. Darüber hinaus gibt die Altersstruktur der derzeit beschäftigten Ingenieure langfristig Anlass zur Sorge. "Wir haben aktuell mehr alte, als junge Ingenieure und die unter 35-Jährigen bilden die kleinste Beschäftigungsgruppe. Wenn die heute über 50-Jährigen in den kommenden Jahren nach und nach ihren Ruhestand antreten, fehlt gleichwertiger Ersatz", sagt VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. Auf lange Sicht bedroht der fehlende Ingenieurnachwuchs damit nicht nur den Technikstandort Deutschland, sondern auch die gesamte Volkswirtschaft. Umso mehr gilt es, deshalb dem Mangel an qualifizierten Fachkräften entgegenzuwirken. Aus diesem Grund fordert der VDI bereits seit Jahren die Einführung von Technikunterricht an Schulen und rief mit der Initiative SACHEN MACHEN ein Projekt ins Leben, das junge Menschen für ein technisch-naturwissenschaftliches Studium begeistern soll. Originaltext: VDI Verein Deutscher Ingenieure Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/16368 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_16368.rss2 Pressekontakt: Ihr Ansprechpartner in der VDI-Pressestelle: Sven Renkel Telefon: +49 (0) 211 62 14-2 75 Telefax: +49 (0) 211 62 14-1 56 E-Mail: presse@vdi.de 259679 |
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