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(16.07.2008) (ots) -
Wettbewerb um Studierende, größere Investitionen in
Hochschulbildung durch Bund und Länder, mehr Unterstützung für sozial
Schwächere: dies sind die Eckpunkte eines neuen Finanzierungsmodells
für die Hochschulen, das die BDA, der BDI, das IW Köln und der
Stifterverband gemeinsam entwickelt haben, um den Fachkräftebedarf
nachhaltig zu sichern. Kernelement des neuen Modells ist ein von Bund
und Ländern gemeinsam finanzierter Gutscheinpool von 5 Milliarden
Euro, aus dem die Studierenden Gutscheine erhalten, die sie an ihrer
Hochschule einlösen. Die gemeinsame Finanzierung verhindert, dass ein
Land kostenneutral von den gut ausgebildeten Absolventen aus anderen
Bundesländern profitiert. Durch Erhebung von Studienbeiträgen sollen
alle Hochschulen zudem die Möglichkeit haben, ihre Lehrqualität
weiter zu verbessern. Hinzu kommt ein bundesweites
Studienfinanzierungssystem, das ein monatliches Bildungsbudget für
jeden Studierenden, gezielte BAföG-Zuschüsse für sozial Schwächere
sowie günstige Studienkredite für alle umfasst, um ein Studium ohne
Nebenjobs und Elternunterstützung möglich zu machen.
Stifterverband für die deutsche Wissenschaft (Hrsg.): Eckpunkte
einer investitionsorientierten Hochschulfinanzierung - Ressourcen -
Freiheit - Wettbewerb, Positionen, Juli 2008
Originaltext: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln
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Pressekontakt:
Gesprächspartner im IW:
Christiane Konegen-Grenier, Telefon: 0221 4981-721
Dr. Axel Plünnecke, Telefon: 0221 4981-701
Telefon zur Pressekonferenz in Berlin am 16. Juli: 0160 90742392
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