Wracktauchen vor Rügen

(08.08.2008)

Die Taucherszene wächst und wächst. Man kann die Faszination nur allzu gut verstehen, die immer mehr junge Leute befällt. Doch auch Ältere wollen die Unterwasserwelten kennen lernen, die ihnen andere in so farbigen Tönen beschreiben. Den Korallenriffen dieser Welt bekommt das nicht immer, denn zum Tauchen gehört eben auch Achtsamkeit, die nicht immer vorhanden ist. Doch kann man nicht nur vor den Korallenriffs dieser Erde faszinierende Erlebnisse haben! Schiffswracks sind eine ebenso beliebte Location für Unterwasserabenteuer. Dafür aber muss man heute nicht mehr die Reise in die Ferne antreten.

Um nach versunkenen Wracks zu tauchen oder Schätze unter Wasser zu finden, reicht es vollkommen, nach Mecklenburg-Vorpommern zu kommen! In den Küsten- und Binnengewässern des Bundeslandes gibt es mittlerweile eine rege Taucherszene und entsprechend gute Tauchspots. Man zählt mehr als 1400 archäologisch interessante Ziele vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns! Reste steinzeitlicher Siedlungen, versunkene Hafenanlagen und zahlreiche Schiffswracks können ertaucht werden. Korallenriffe sind zwar nicht geboten, doch die Fauna und Flora ist trotzdem spannend. Viele der Tauchziele kann man mit bequemem Einstig vom Ufer aus erreichen. 19 Tauchvereine und 15 Tauchbasen werben um Kunden. Die Tauchziele vor Rügen sind nicht nur für Anfänger, sondern auch für Fortgeschrittene und Profis reizvoll. Das angesagteste Ziel ist das 1993 gesunkene Fährschiff „Jan Heweluisz“, das in 25 Metern Tiefe liegt. Man kann die riesige Schiffsschraibe bereits nach zehn Metern Tiefe entdecken, wenn die Sicht gut ist. Die LKW’s, die damals mit versunken sind, liegen immer noch an Deck. Erfahrene Taucher können unter kundiger Führung durch die abgerissene Heckklappe in die unteren Ladedecks tauchen.



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Eingestellt von Maik S.
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