Dresden mal ganz anders

(11.08.2008)

Vielleicht gehören Sie ja zu jenen, die öfter mal in Dresden sind und die Stadt bereits kennen. Vielleicht aber auch zu der Mehrheit jener, die dieser Stadt in Ostdeutschland noch nie einen Besuch abgestattet haben. So oder so ist Dresden eine der schönsten Städte in Ostdeutschland und Sachsen! Wer den Dresdner Zwinger, die Elbtalauen, die Semperoper, das Dresdner Schloss, die Brühlsche Terrasse oder das Schloss Pillnitz bereits kennt – oder sich nicht dafür interessiert – der kann Dresden jetzt mal auf ganz andere Weise erobern!

Den jungen Leuten empfehlen wir, sich auf die Spuren der Straßenkünstler zu machen, die an Dresdens Häuserwänden ihre Kunstwerke hinterlassen. Ob Graffitis schon eine allseits anerkannte Kunstform sind, darf man anzweifeln - in der Kunstszene jedoch tummeln sich bereits etliche Graffitikünstler und werden als solche anerkannt. Schaut man genau hin, findet man neben talentlosen Tags auch wahre Künstler in Dresden. Street Art heißt das Zauberwort und in der Dresdner Neustadt kann man sich ein Bild davon machen.

Nun ist Street Art ja nicht jedermanns Sache. Wer nach einem Stadtbummel lieber noch Natur erleben möchte, kann den neuen Wanderweg entlang des alten Bahndammes zwischen dem Dresdner Stadtteil Weißig-Bühlau und dem 15 Kilometer entfernt liegenden Dürrröhrsdorf austesten. Nebenbei erfährt man auf Informationstafeln mehr zur historischen Bahnstrecke. Der Erlebnispfad in Sachen Bahn soll noch ausgebaut und zu einem kleinen Freilichtmuseum in schöner Natur ausgestaltet werden. Falls Sie dachten, Sie kennen Dresden, lagen Sie möglicherweise falsch. Zwischen den Sehenswürdigkeiten eines Reiseführers und tatsächlich Sehenswertem liegen manchmal Welten!



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Eingestellt von Maik S.
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