Unternehmer klagt über Einbußen wegen Merkels China-Politik |
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| (20.08.2008) (ots) - Eginhard Vietz (67), Gründer und Geschäftsführer
der Hannoveraner Firmengruppe Vietz Pipeline Equipment, erhebt in
einem Gespräch mit der ZEIT massive Vorwürfe gegen die
Wirtschaftspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. In der
vergangenen Woche sei ihm ein wichtiger chinesischer Kunde
abgesprungen - weil er über die deutsche Haltung zu den Olympischen
Spielen in Peking verärgert gewesen sei. "Bei dem
Verhandlungsgespräch kamen sie auf Olympia zu sprechen", sagte Vietz
der ZEIT. "Sie sagten, sie seien maßlos verärgert, dass Merkel nicht
zu den Spielen gekommen ist ... Wir haben also den Auftrag nicht
bekommen." Merkel war der Eröffnungsveranstaltung der Olympischen
Spiele fern geblieben und hatte auch keinen Minister geschickt. Vietz glaubt, dass es anderen deutschen Unternehmern ähnlich gehe: "Man hört sehr viel in dieser Hinsicht, ohne dass ich jetzt Namen nennen will", sagte er. Der Hannoveraner Unternehmer, dessen Unternehmen weltweit Spezialmaschinen für den Bau von Pipelines liefert, fühlt sich auch andernorts von Angela Merkel allein gelassen. "Ich bin 25 Jahre CDU-Mitglied und hatte mir viel erhofft von der Bundeskanzlerin", sagte er. "Aber wo ich auch hinkomme, legt sie mir als einfachem Mittelständler Steine in den Weg." Im Iran habe Merkel "tatenlos und mit heimlicher Freude" zugesehen, wie deutsche Banken von den Amerikanern gezwungen wurden, sich von dort zurückzuziehen. Die Amerikaner selber aber hätten über Drittstaaten Waren in den Iran geliefert. Auch in Venezuela und Russland will Vietz erlebt haben, wie Merkel "die deutsche Wirtschaft behindert". Sein 1980 gegründetes Unternehmen liefert weltweit Spezialmaschinen für den Bau von Pipelines. Originaltext: DIE ZEIT Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/9377 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_9377.rss2 Pressekontakt: Den kompletten ZEIT-Interview der ZEIT Nr. 35 vom 21. August 2008 senden wir Ihnen für Zitierungen gern zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: elke.bunse@zeit.de) 266989 |
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