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Rheinische Post: Zumwinkel-Fahnderin ist krankgeschrieben
(ots) - Die frühere Chefermittlerin im "Fall
Zumwinkel", Margrit Lichtinghagen, ist derzeit krankgeschrieben. Das
berichtet die in Düsseldorf erscheinenden RHEINISCHE POST
(Freitagsausgabe) unter Berufung auf einen Sprecher des Essener
Amtsgerichts. Derzeit sei unklar, ob die 54-Jährige zu ihrem ersten
Verhandlungstag weiter |

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Finanzergebnisse der Ersatzkassen im ersten Halbjahr 2008 / Geringes Defizit zeigt: Ersatzkassen haben ihre Beitragssätze seriös kalkuliert / Keine Entwarnung für 2009
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(22.08.2008) (ots) - Die Ersatzkassen verzeichneten im ersten Halbjahr
ein geringes Defizit von 328 Mio. Euro. Dies teilten die
Ersatzkassenverbände VdAK/AEV mit. Hauptursache für das Finanzdefizit
sind die steigenden Leistungsausgaben, die insgesamt um 4,7 v. H. pro
Mitglied anstiegen. Gestiegen sind vor allem die Ausgaben für die
ärztliche Versorgung (+ 3,49 v. H.), Arzneimittel (+ 5,54 v. H.) und
stationäre Versorgung (+3,69 v. H.). Demgegenüber sind die Einnahmen
der Krankenkassen um nur 1,56 v. H. gestiegen.
Trotz des leichten Defizits erwartet der Vorstandsvorsitzende der
Ersatzkassenverbände, Thomas Ballast, für das Gesamtjahr 2008 ein
ausgeglichenes Finanzergebnis. Im zweiten Halbjahr wird die GKV rund
1,25 Mrd. Euro Steuerzuschüsse (Ersatzkassenanteil: ca. 420 Mio.
Euro) erhalten. Auch Einmalzahlungen im 4. Quartal werden positiv zu
Buche schlagen. Insgesamt wirkt sich die konjunkturelle Entwicklung
nun auch bei den Krankenkassen positiv aus. Während die Löhne und
Gehälter im Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2007) nur um 0,18 v. H.
gestiegen sind, stiegen sie jetzt mit 1,56 v. H. deutlich stärker an.
Ballast betonte: "Die Ersatzkassen haben ihre Beitragssätze seriös
kalkuliert und solide Haushalte aufgestellt." Dennoch sei für 2009
keine Entwarnung zu geben. Im Gegenteil: Mit Blick auf den ab
1.1.2009 startenden Gesundheitsfonds bekräftigte Ballast die
Befürchtung, dass mit einem deutlichen Beitragssatzanstieg zu rechnen
sei. "Wenn die Bundesregierung seriös kalkuliert, ist ein
Einheitsbeitragssatz von 15,8 Prozent durchaus realistisch." Heute
liegt der durchschnittliche Beitragssatz inklusive des Sonderbeitrags
der Versicherten bei 14,92 Prozent. Ursache für die steigenden
Beiträge sind neben dem allgemeinen Kostenanstieg bei der
medizinischen Versorgung vor allem die Honorarreform der Ärzte und
die angekündigten Reformen im stationären Bereich. Damit werde
deutlich, dass der ab 1.1.2009 startende Gesundheitsfonds nicht dazu
beitragen werde, die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen zu
bremsen.
Originaltext: Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/63905
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