Finanzergebnisse der Ersatzkassen im ersten Halbjahr 2008 / Geringes Defizit zeigt: Ersatzkassen haben ihre Beitragssätze seriös kalkuliert / Keine Entwarnung für 2009 |
||||||
| (22.08.2008) (ots) - Die Ersatzkassen verzeichneten im ersten Halbjahr
ein geringes Defizit von 328 Mio. Euro. Dies teilten die
Ersatzkassenverbände VdAK/AEV mit. Hauptursache für das Finanzdefizit
sind die steigenden Leistungsausgaben, die insgesamt um 4,7 v. H. pro
Mitglied anstiegen. Gestiegen sind vor allem die Ausgaben für die
ärztliche Versorgung (+ 3,49 v. H.), Arzneimittel (+ 5,54 v. H.) und
stationäre Versorgung (+3,69 v. H.). Demgegenüber sind die Einnahmen
der Krankenkassen um nur 1,56 v. H. gestiegen. Trotz des leichten Defizits erwartet der Vorstandsvorsitzende der Ersatzkassenverbände, Thomas Ballast, für das Gesamtjahr 2008 ein ausgeglichenes Finanzergebnis. Im zweiten Halbjahr wird die GKV rund 1,25 Mrd. Euro Steuerzuschüsse (Ersatzkassenanteil: ca. 420 Mio. Euro) erhalten. Auch Einmalzahlungen im 4. Quartal werden positiv zu Buche schlagen. Insgesamt wirkt sich die konjunkturelle Entwicklung nun auch bei den Krankenkassen positiv aus. Während die Löhne und Gehälter im Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2007) nur um 0,18 v. H. gestiegen sind, stiegen sie jetzt mit 1,56 v. H. deutlich stärker an. Ballast betonte: "Die Ersatzkassen haben ihre Beitragssätze seriös kalkuliert und solide Haushalte aufgestellt." Dennoch sei für 2009 keine Entwarnung zu geben. Im Gegenteil: Mit Blick auf den ab 1.1.2009 startenden Gesundheitsfonds bekräftigte Ballast die Befürchtung, dass mit einem deutlichen Beitragssatzanstieg zu rechnen sei. "Wenn die Bundesregierung seriös kalkuliert, ist ein Einheitsbeitragssatz von 15,8 Prozent durchaus realistisch." Heute liegt der durchschnittliche Beitragssatz inklusive des Sonderbeitrags der Versicherten bei 14,92 Prozent. Ursache für die steigenden Beiträge sind neben dem allgemeinen Kostenanstieg bei der medizinischen Versorgung vor allem die Honorarreform der Ärzte und die angekündigten Reformen im stationären Bereich. Damit werde deutlich, dass der ab 1.1.2009 startende Gesundheitsfonds nicht dazu beitragen werde, die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen zu bremsen. Originaltext: Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/63905 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_63905.rss2 Pressekontakt: Michaela Gottfried, Frankfurter Straße 84, 53721 Siegburg, Tel.: 0 22 41 / 1 08 - 2 93, Fax: - 4 69, Tel. Presse Berlin: 0 30 / 25 93 09 30, E-Mail: presse@vdak-aev.de, Internet: http://www.vdak-aev.de 267440 |
||||||
| Kölner Stadt-Anzeiger: Wehrbeauftragter kritisiert Verkürzung des Wehrdienstes ... weiter | ||||||
| Neue Westfälische: Neue Westfälische, Bielefeld: FDP-Politiker van Essen nimmt Bundespräsident Köhler in Schutz ... weiter | ||||||
| Rheinische Post: Im Osten sinken Durchschnittsrenten in Zukunft auf Niveau der Grundsicherung ... weiter | ||||||
| Rheinische Post: Union will Steuerlast von forschenden Unternehmen senken ... weiter | ||||||
| Lausitzer Rundschau: Nur verbeamten reicht nicht Brandenburg muss mehr tun, um junge Lehrer zu werben ... weiter | ||||||
| Lausitzer Rundschau: Keine Überraschung Nullrunde für Rentner ... weiter | ||||||
Seite 1 von 29178
| ||||||
Sophia Loren: "Ich lebe nur noch von Tag zu Tag" (ots) - "Es wird nie einen anderen Mann in meinem Leben
geben", sagt Sophia Loren (75) im Interview mit der Peoplezeitschrift
FRAU IM SPIEGEL. Das Gespräch, das am Rande einer Schiffstaufe in
Deutschland stattfand, enthüllt ihre Seele, die tiefe Trauer um ... weiter
10.000 Freie Jobs|
|