Herzlichen Glückwunsch Emser Pastille! / Eine medizinische Erfolgsgeschichte feiert ihren 150. Geburtstag |
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| (25.08.2008) (ots) - Viele wichtige medizinische Entdeckungen begannen mit einem Zufall. So auch die Entwicklung eines effektiven Medizinproduktes bei Entzündungen im Hals-Rachen-Bereich. Im Frühjahr 1858 präsentierten der Hausverwalter Georg Hasslacher, der Medizinal-Accessist Dr. Ludwig Spengler und der Apotheker Weber dem Herzog Adolph von Nassau die erste Emser Pastille. Am 28. August des Jahres war dann offiziell ein bewährtes Heilmittel geboren. Das Wasser aus den Thermalquellen in Bad Ems war bereits seit langer Zeit für seine positive Wirkung auf Hals, Nase und Bronchien bekannt. Reiche besuchten das Kurbad bereits seit dem 19. Jahrhundert. Die drei findigen Herren hatten es verstanden aus dem Salzpulver - welches aus der Sole des Inhalatoriums anfiel - die ersten Pastillen zu pressen. Doch die Qualität war noch weit entfernt von ihrem heutigen Optimum: Außer Kochsalz, Bindemittel und Zucker fehlten die wichtigen Mineralstoffe des Thermalwassers. Erst durch den Chemiker Dr. Boetticher wurde das Verdampfungsverfahren verbessert und ein neues Karbonisationsverfahren eingeführt. 1907 enthielten damit die Emser Pastillen über 20 wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. 1911 erhielten die Käufer die Emser Pastillen in silbrig glänzenden Aluminiumröhrchen, die so vor Feuchtigkeit geschützt waren. Dr. Boetticher sah die Notwendigkeit, die Produktionsstätte auszubauen und zu modernisieren. In den Wirren des ersten Weltkrieges wurde dieser Antrag 1919 jedoch abgelehnt. Zudem wurden Zucker, Korken und die für den Transport unerlässlichen Eisenbahnwaggons knapp. Nach Kriegsende wurden die Fabrikationsanlagen und -verfahren ausgebaut. Der zweite Weltkrieg führte nochmals zu einer Verknappung von Korken, Zucker und Bindemittel, so dass die Produktion erst nach der Währungsreform 1948 wieder aufgenommen wurde. Im Jahre 1959 gab es eine erneute Wendung: Die Siemens Erben pachteten die Solequellen von Bad Ems und die Pastillenfabrikation. Im Gegensatz zu Bruder Werner von Siemens befassten sich die Erben seines Bruders Friedrich nicht mit Elektrotechnik, sondern mit der Fertigung von Mineralwasserflaschen, der Abfüllung von Wasser und eben gleichzeitig mit der Pastillenproduktion. Im industriellen Maßstab wurden dann die Emser Pastillen mit neuem Outfit produziert, beworben und wissenschaftlich-methodisch verbessert. Originaltext: Siemens & Co Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65113 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65113.rss2 Pressekontakt: Yupik PR GmbH Ansprechpartnerin: Angela Steere, Christina Brentano Telefon: 0221 - 130 560 60 E-Mail: a.steere@yupik.de,c.brentano@yupik.de 267700 |
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Kitkat: Süßes mit bitterem Beigeschmack / Greenpeace enthüllt, wie Nestlé zum Aussterben der Orang-Utans beiträgt (ots) - Die Produktion von Schokoriegeln wie Kitkat von
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