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(28.08.2008) (ots) - Werder Bremen kämpft in diesem Jahr in der
Champions-League-Vorrundengruppe B gegen Inter Mailand, Panathinaikos
Athen und Anorthosis Famagusta um den Einzug ins Achtelfinale. Die
Grün-Weißen, die neben dem FC Bayern München der einzige deutsche
Vertreter in der Königsklasse sind, treffen damit auf den
italienischen Meister, den Vorjahres-Dritten aus Griechenland sowie
den Champion aus Zypern.
Die Bayern treffen in Gruppe F auf Olympique Lyon, AC Florenz und
Steaua Bukarest.
In knapp drei Wochen geht es los, Werder beginnt am Dienstag,
16.09.2008, um 20.45 Uhr mit einem Heimspiel im Weser-Stadion gegen
Anorthosis Famagusta.
Werders Vorrunden-Ansetzungen in der Übersicht: (Endgültige
Bestätigungen am Freitag)
Beginn: jeweils 20.45 Uhr
1. Spieltag: Di., 16.09.2008, Werder Bremen - Anorthosis Famagusta
2. Spieltag: Mi., 01.10.2008, Inter Mailand - Werder Bremen
3. Spieltag: Mi., 22.10.2008, Panathinaikos - Werder Bremen
4. Spieltag: Di., 04.11.2008, Werder Bremen - Panathinaikos
5. Spieltag: Mi., 26.11.2008, Anorthosis Famagusta - Werder Bremen
6. Spieltag: Di., 09.12.2008, Werder Bremen - Inter Mailand
Stimmen zur Auslosung:
Geschäftsführer Klaus Allofs:
Ich bin zufrieden mit der Auslosung, auch wenn wir nicht die
spektakulärste Gruppe erwischt haben. Mit dem italienischen Meister
Inter Mailand haben wir eine sportlich sehr große Herausforderung,
sie haben eine sehr attraktive Mannschaft. Wie unangenehm griechische
Mannschaften zu spielen sind, haben wir in den letzten Jahren auch
schon erfahren dürfen, doch gegen Panathinaikos haben wir uns damals
durchgesetzt, das kann auch ein gutes Omen sein. Famagusta darf man
wohl das Überraschungsteam der gesamten Qualifikationsphase nennen.
Da bin ich sehr neugierig. Insgesamt halte ich die Gruppe für eine
sportlich lösbare Aufgabe, wenn wir die Spiele mit höchster
Konzentration angehen.
Jürgen L. Born, Vorsitzender der Geschäftsführung:
Das ist eine ausgeglichene Gruppe, in der ich mich besonders auf die
Duelle gegen Internazionale Mailand freue. Vor fünf Jahren hatten wir
dort unser erstes Spiel in der Königsklasse, nach unserem
Double-Gewinn und nach vielen Jahren der Champions-League-Pause. Die
Mannschaft hatte sich so viel vorgenommen und musste nach wenigen
Minuten einen sehr umstrittenen Platzverweis für Ismael hinnehmen.
Jetzt haben wir die Chance, uns noch einmal dort vorzustellen. Da
können wir einiges begradigen.
Cheftrainer Thomas Schaaf:
... über die Gruppe:
Insgesamt haben wir eine Gruppe bekommen, in der uns die
Möglichkeiten offen stehen, ins Achtelfinale einzuziehen. Aber wir
müssen auch aufpassen. Mit Inter und Panathinaikos kennen wir schon
zwei Mannschaften und wissen genau, wie schwer wir uns gegen sie
getan haben.
... über Inter Mailand
Man muss sich nur den Kader von Inter anschauen, um zu wissen, welch
attraktiver Gegner da auf uns zukommt. Sie können allein im Angriff
auf Ibrahimovic, Adriano, Crespo zurückgreifen. Das steckt viel
Qualität drin. Sie sind aktueller Meister und bei meinem Kollegen
Jose Mourinho weiß man, welche Arbeit er abliefert.
... über Panathinaikos Athen
Ein bekanntes Gesicht ist auch der Trainer von Panathinaikos Athen.
Auf Henk ten Cate treffen wir international nun schon zum dritten
Mal. Er war Co-Trainer in Barcelona, Trainer von Ajax Amsterdam und
jetzt in Athen. Mit ihren Siegen in der Qualifikation gegen Tiflis
und Sparta Prag haben sie Ausrufezeichen gesetzt. Da muss man erstmal
durchkommen. In der Meisterschaft sind sie zwar nur Dritter geworden,
aber sie haben im Sommer ihren Kader mit unglaublichen
Wechsel-Aktivitäten aufgefrischt. Ein interessanter Spieler ist
sicher der von Arsenal gekommene Gilberto Silva. Für unsere
Österreicher im Team wird ihr Landsmann Ivanschitz kein Unbekannter
sein. Fakt ist, dass uns dort ein Team erwarten wird, das einiges
bewegen will.
... über Famagusta
Mit Famagusta haben wir dann noch die große Unbekannte der
Königsklasse in der Gruppe. Aber die Quali-Ergebnisse zeigen, wie
gefährlich diese Mannschaft sein kann. Vor allem zu Hause haben sie
unglaubliche Ergebnisse erzielt. Dort hat Rapid Wien 0:3 verloren und
auch Olympiakos Piräus. Und gerade wir wissen, wie hoch man den
Erfolg gegen die Griechen einstufen muss. Famagusta Neuzugang Dellas
ist kein Unbekannter und Leiwakabessy kennen wir aus seiner Zeit bei
Alemannia Aachen. Das Team ist insgesamt eines der älteren. Da steckt
viel Erfahrung drin. Da dürfen wir nicht naiv rangehen.
Per Mertesacker:
Wir haben natürlich jetzt nicht die Überflieger-Gruppe erwischt,
dafür ist sie interessant in jeglicher Hinsicht. Jose Mourinho hat
mich ja nach unserem Sieg damals im Weser-Stadion gegen Chelsea noch
in guter Erinnerung. Mit Panathinaikos haben wir in der Vergangenheit
nicht so die guten Erfahrungen gemacht, da können wir einiges
wiedergutmachen. Und Famagusta ist eine komplett neue Erfahrung, die
wir allerdings nicht unterschätzen dürfen.
Daniel Jensen:
Nach Aalborg wäre ich natürlich auch gerne mal gefahren, die Chance
war da. Aber wir brauchten drei Gegner und die sind jetzt ausgelost.
Inter und Panathinaikos kennen wir sehr gut und wer, wie Famagusta,
Piräus 3:0 schlägt, sollte für uns Warnung genug sein. Aber es macht
keinen Sinn, jetzt schon über irgendwelche Chancen und Möglichkeiten
zu spekulieren. Auch im letzten Jahr haben vorher schon viele über
das Weiterkommen gesprochen und am Ende hat es nicht geklappt. Klar
ist: Inter Mailand hat eine Riesenmannschaft, die seit den letzten
Duellen gegen uns noch besser geworden ist. Sie haben die Serie A in
den vergangenen beiden Jahren klar dominiert, sind teilweise richtig
durchmarschiert. Das sagt alles.
Originaltext: Werder Bremen GmbH & Co KG aA
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