Bundesforschungsministerium sorgt für Jubel in Halle und Thalheim "Solarvalley Mitteldeutschland" ist Spitzencluster: Millionenförderung für mitteldeutsche Solarbranche

(02.09.2008) (ots) - "Solarvalley Mitteldeutschland" hat es geschafft. Das gemeinsame Projekt der Länder Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt (federführend) gehört zu den fünf Siegern der ersten Runde des Spitzenclusterwettbewerbs des Bundesforschungsministeriums. Damit verbunden sind Forschungsgelder in Höhe von insgesamt rund 40 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren. Die Jury würdigte mit ihrer Entscheidung die mitteldeutsche Solarindustrie für deren beispielhaften Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. 29 Unternehmen sowie 14 Forschungseinrichtungen - darunter das im Aufbau befindliche Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle - haben sich zum "Solarvalley Mitteldeutschland" zusammengeschlossen, um ihre Potentiale zu bündeln. Bundesweit hatten sich 38 Projekte um das Gütesiegel "Spitzencluster" beworben.

"Die Auszeichnung als Spitzencluster gibt der ohnehin schon rasanten Entwicklung der Solarindustrie in Mitteldeutschland neue Dynamik", freute sich Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff. "Für ein langfristiges Wachstum der Branche sind ständige Impulse aus Wissenschaft und Forschung notwendig. Die Forschungsgelder aus dem Spitzenclusterwettbewerb werden dazu beitragen, die Spitzenstellung der deutschen Solarunternehmen sowie deren Sitze in Mitteldeutschland zu festigen. Sachsen-Anhalt hat sich sehr früh zur Solarbranche bekannt und Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen unterstützt. Diese Investitionen zahlen sich jetzt aus - die geförderten Unternehmen wachsen, neue kommen hinzu."

Mitteldeutschland ist bereits jetzt eine der weltweit führenden Solarregionen. Zwei Drittel der deutschen Solarproduktionsfirmen haben dort ihren Sitz - sie stellen 80 Prozent der deutschen und 16 Prozent der weltweit produzierten Solarzellen her. Der Kern des "Solarvalley liegt im Raum Halle-Bitterfeld. Allein in Sachsen-Anhalt wird jede zehnte weltweit hergestellte Solarzelle produziert. Mit der Q-Cells AG hat der weltgrößte Solarzellen-Produzent seinen Standort in Bitterfeld-Wolfen. Ende 2007 waren in Sachsen-Anhalt insgesamt zehn Solarunternehmen mit rund 3.000 Beschäftigten ausgewiesen.

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