Weltkindertag 2008: Gesunde Kinder dank Rotavirus-Schluckimpfung |
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| (19.09.2008) (ots) - Leimen - Kinder haben ein Recht auf Gesundheit, betont UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Rotaviren, die schwere Brechdurchfälle bei Säuglingen und Kleinkindern verursachen können, bedrohen die Gesundheit von Kindern. Seit 2006 können Rotavirus-Erkrankungen mit einer Schluckimpfung verhindert werden. Die WHO empfiehlt seit 2007 die Rotavirus-Impfung für Säuglinge insbesondere in Europa, USA und Lateinamerika. Auch europäische Fachgesellschaften für Pädiatrie sprechen sich seit Mai 2007 für eine allgemeine Rotavirus-Schluckimpfung von gesunden Säuglingen in Europa aus. In Ländern wie Australien, Belgien und Österreich empfehlen die Behörden die Rotavirus-Impfung generell für alle gesunden Säuglinge. In den USA, wo die Rotavirus-Impfung seit 2006 allgemein empfohlen wird, ist die Rotavirus-Aktivität während der Rotavirus-Saison 2007/2008 - verglichen mit den vorangegangenen 15 Jahren - um mehr als 50 Prozent zurückgegangen. In Deutschland empfiehlt die Sächsische Impfkommission seit Januar 2008 die Rotavirus-Schluckimpfung. Auch immer mehr gesetzliche Krankenkassen erkennen den hohen Nutzen und erstatten die Kosten vollständig oder teilweise. Risiko Rotaviren - Nahezu jedes Kind ist davon betroffen Rotaviren sind weltweit die häufigste Ursache von akutem Brechdurchfall bei Säuglingen und Kleinkindern. Weltweit treten jährlich mehr als 138 Millionen Rotavirus-Erkrankungsfälle bei Kindern unter fünf Jahren auf, in Deutschland infizieren sich jedes Jahr nach Schätzung von Experten 430 000 mit Rotaviren. Rotavirus-Brechdurchfälle gehen mit wässrigen Durchfällen, Erbrechen, Fieber und Bauchkrämpfen einher. Binnen weniger Stunden können Brechdurchfälle bei Säuglingen und Kleinkindern zu lebensbedrohenden Austrocknungen führen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Mehr als 60 Prozent der im Krankenhaus behandelten Kinder mit Brechdurchfällen waren Rotavirus-positiv. Rotaviren sind hoch ansteckend und äußerst resistent gegenüber Desinfektionsmitteln. Die Erreger werden vorwiegend über Schmierinfektion beispielsweise über verschmutzte Hände oder Spielzeug übertragen. Deshalb ist die Ansteckungsgefahr in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagesstätten oder beim Babyschwimmen sehr hoch. Rotavirus-Schluckimpfung für die Gesundheit der Kinder "Mit der Rotavirus-Schluckimpfung sind Säuglinge und Kleinkinder bis ins vierte Lebensjahr gut geschützt - also genau dann, wenn das Erkrankungsrisiko am größten ist", so Dr. Gunther Gosch, Vorstandsmitglied der Landesvereinigung Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V. (Arbeitskreis Impfen) und niedergelassener Kinder- und Jugendarzt aus Magdeburg. Die Rotavirus-Schluckimpfung wird ab der vollendeten sechsten Lebenswoche verabreicht. Bereits 14 Tage nach der ersten Dosis bietet sie Säuglingen und Kleinkindern einen hohen und umfassenden Schutz vor den fünf häufigsten Rotavirus-Typen. Diese verursachen 98 Prozent der Rotavirus-Brechdurchfälle bei Kleinkindern in Europa. Weitere Informationen zur Rotavirus-Erkrankung und der vorbeugenden Rotavirus-Schluckimpfung unter: www.rotavirus-info.de oder http://www.impfen-aktuell.de Originaltext: Impfen aktuell Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/29712 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_29712.rss2 Pressekontakt: Circle Comm GmbH Agentur für Gesundheitskommunikation Ober-Ramstädter-Straße 96 64367 Mühltal Pressekontakt: Ute Dambacher Tel.: 06151-3608717 ute.dambacher@circlecomm.de 272676 |
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Weltverbrauchertag: Onlineshopping-Reinfälle vermeiden - Trusted Shops nennt die 10 wichtigsten Warnsignale (ots) - Onlineshopping ist einerseits beliebter denn je -
andererseits können Verbraucher gerade hier immer noch sehr schlimme
Reinfälle erleben. Damit dies nicht passiert, müssen sie erkennen,
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