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Otto Schily am Dienstag bei "Links-Rechts" / N24-Talk am 02. Dezember 2008, um 23:30 Uhr
(ots) - Am Dienstag, den 02. Dezember 2008, um 23:30 Uhr
ist der ehemalige Bundesinnenminister, Otto Schily (SPD), zu Gast bei
"Links-Rechts".
Terroristen haben in Indien gewütet und eine der größten Städte
der Welt in Angst und Schrecken versetzt. Unter den 19 getöteten
Ausländern weiter |

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Deutsche Angestellte arbeiten immer länger / Mehr als ein Drittel plant, erst nach dem 65. Lebensjahr in den Ruhestand zu gehen.
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(07.10.2008) (ots) - Um ihre Ersparnisse für den Lebensabend zu
erhöhen und länger aktiv zu bleiben, verschieben immer mehr deutsche
Arbeitnehmer den Renteneintritt. Das hat eine internationale Studie
ergeben, die der global agierende Personaldienstleister Kelly
Services unter 115.000 Angestellten in 33 Ländern durchgeführt hat,
davon über 2.000 in Deutschland.
Dabei glaubt nur jeder Vierte der Befragten, im Alter von seinem
Ersparten komfortabel leben zu können. Männer sind hier mit 34
Prozent etwas optimistischer als ihre Kolleginnen (24 Prozent).
Dagegen gehen 61 Prozent der Studienteilnehmer davon aus sich im
Alter einschränken zu müssen. Damit ist im internationalen Vergleich
die Anzahl der Arbeitnehmer, die die private Vorsorge für
unzureichend halten, in Deutschland neben Finnland am höchsten.
Im Vergleich der Bundesländer zeigen sich Angestellte in Bayern
(14 Prozent), Niedersachsen und Schleswig-Holstein (je 13 Prozent) am
zuversichtlichsten, mit ihren Ersparnissen auszukommen. In Thüringen
und Brandenburg teilen nur drei beziehungsweise vier Prozent der
Befragten diese Einschätzung. Interessant: Auf die Frage, ob sie auch
nach Erreichen des gesetzlichen Rentenalters für ihren jetzigen
Arbeitgeber tätig sein würden, antworteten bundesweit 60 Prozent der
Studienteilnehmer mit "ja". In Sachsen-Anhalt (72 Prozent), Thüringen
(71 Prozent), Berlin (65 Prozent) und Schleswig-Holstein (62 Prozent)
war der Anteil der im Alter Arbeitswilligen sogar noch höher.
"Das traditionelle Ruhestandsmodell, bei dem Arbeitnehmer ihre
Tätigkeit von heute auf morgen komplett niederlegen, gehört zunehmend
der Vergangenheit an - das zeigen die Ergebnisse ganz deutlich", sagt
Jessica Schönfeld, Marketing Managerin bei Kelly Services
Deutschland. "Immer mehr Angestellte im Rentenalter bleiben in
irgendeiner Form berufstätig, ob als Teilzeitkräfte, in
Beratungsfunktionen oder als Selbständige. Grund dafür ist auch der
weltweite Fachkräftemangel: Qualifizierte und erfahrene Arbeitskräfte
sind gefragter denn je, so dass Unternehmen sie auch über das
gesetzliche Rentenalter hinaus halten wollen." Auch für Rentner ist
die Fortbeschäftigung attraktiv: Teilzeitmodelle ermöglichen es, ihre
Tätigkeit mit dem persönlichen Lebensstil in Einklang zu bringen.
Zudem bleiben sie aktiv und können gleichzeitig den Einkommensfluss
sowie ihre Lebensqualität erhalten.
Originaltext: Kelly Services
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