Saarbrücker Zeitung: Union will Selbstverpflichtungen der Wirtschaft nur noch mit Strafen akzeptieren |
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| (10.10.2008) (ots) - Die Union will künftig ohne Strafen keine
Selbstverpflichtungen mehr mit der Wirtschaft eingehen. Wie die
"Saarbrücker Zeitung" (Samstagausgabe) berichtet, plant die CDU einen
entsprechenden Beschluss auf ihrem Bundesparteitag Anfang Dezember in
Stuttgart. Er soll dann auch ins Wahlprogramm für die Bundestagswahl
2009 aufgenommen werden. Darauf haben sich Verbraucher- und
Wirtschaftspolitiker der Partei verständigt. Hintergrund ist demnach, dass Selbstverpflichtungen in der Vergangenheit zu oft von der Industrie oder von Verbänden gebrochen wurden. "Wir werden keine mehr als Alternative zu Gesetzen akzeptieren, wenn die entsprechenden Verbände sich nicht auch Gedanken über die Kontrolle und Sanktionsmaßnahmen in den eigenen Reihen machen", bestätigte die verbraucherpolitische Sprecherin der Union, Julia Klöckner, das Vorhaben. Nach Ansicht der Union müssen Selbstverpflichtungen künftig mit öffentlichen Rügen, Verbandsausschlüssen oder internen Bußgeldern und Strafzahlungen verbunden werden. "Sonst ist eine Selbstverpflichtung nur ein schönes Feigenblatt", so Klöckner. Als Beispiel nannte die CDU-Politikerin die Einführung des Girokontos für Jedermann. Bisher sei das freiwillige Versprechen nicht von jedem in der Kreditwirtschaft umgesetzt worden. Originaltext: Saarbrücker Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/57706 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_57706.rss2 Pressekontakt: Saarbrücker Zeitung Büro Berlin Telefon: 030/226 20 230 Für die Nachricht "Saarbrücker Zeitung: Union will Selbstverpflichtungen der Wirtschaft nur noch mit Strafen akzeptieren" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / www.sol.de 276778 |
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