Weser-Kurier: (Bremen) zur Finanzkrise |
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| (12.10.2008) (ots) - Kaum hat man den Rettungsplan für die Finanzbranche
zur Kenntnis genommen, ist er schon von den Ereignissen überholt. Der
Dominoeffekt, den die Bundesregierung so gerne verhindern möchte, er
ist längst eingetreten. Nur das nicht die Banken fallen, sondern die
Rettungsaktionen. Das kurzatmige Krisenmanagement enthüllt das Drama
der Situation und zerstört das Vertrauen, welches doch eigentlich
durch die immer neuen Zusagen wiederhergestellt werden sollte. Je
länger die Krise dauert, desto größer wird das
Glaubwürdigkeitsproblem der Politik. (...) Wenn Vermögen zerfällt,
wird gerne zynisch gescherzt, das Geld sei ja nicht weg, es sei halt
nur woanders gelandet. Das stimmt auch in diesem Fall: Das Geld liegt
bei den Banken. Daher muss die Bundesregierung sicherstellen, dass
die es hergeben, wenn die Sache ausgestanden ist. Auch das wäre ein
Beitrag, Vertrauen und Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. Originaltext: Weser-Kurier Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30479 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30479.rss2 Pressekontakt: Weser-Kurier Produzierender Chefredakteur Telefon: +49(0)421 3671 3200 chefredaktion@btag.info Für die Nachricht "Weser-Kurier: (Bremen) zur Finanzkrise" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / 276890 |
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