Morgen in BILD: "Malerfürst" Markus Lüpertz schenkt den Lesern exklusiv sein Kunstwerk "Skull"
(ots) - Altkanzler Gerhard Schröder hält die Laudatio bei
feierlicher Präsentation im Axel-Springer-Haus in Berlin
Deutschlands größte Zeitungs-Kunstaktion "Ein Bild von BILD"
präsentiert an diesem Freitag, 21. November 2008, das Gemälde "Skull"
von Markus Lüpertz,weiter
Sperrfrist: 12.10.2008 19:00
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Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Düsseldorf haben ein
neues wichtiges Haarausfall-Gen entdeckt. Die Forscher untersuchten
in ihrer Studie mehr als 500.000 Stellen im menschlichen Erbgut.
Dabei stießen sie auf eine Genvariante, die bei kahlköpfigen Männern
deutlich häufiger vorkommt als bei Kontrollpersonen. Die Ergebnisse
erscheinen in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift "Nature Genetics"
und sind ab dem 12.10. 19 Uhr online abrufbar (doi: 10.1038/ng.228).
Schon 2005 hatten dieselben Wissenschaftler ein erstes
Haarausfall-Gen identifiziert, das über die Mutter vererbt wird.
Darum schlagen Männer in punkto Haarausfall oft nach ihrem Großvater
mütterlicherseits. Das neu entdeckte Gen erklärt dagegen
Ähnlichkeiten in der Hauptbehaarung zwischen Vater und Sohn.
Es ist erst die zweite Erbgut-Region, die zweifelsfrei mit dem
vorzeitigen Haarverlust in Verbindung gebracht werden kann. Die
Forscher versuchen nun herauszufinden, welche Funktion das betroffene
Gen beim Haarwachstum übernimmt. Erst dann lässt sich abschätzen, ob
sich hierdurch neue Möglichkeiten für die Therapie ergeben.
Die Wissenschaftler vermuten, dass für den vorzeitigen Haarverlust
noch weitere Gene verantwortlich sind. Für die Fortsetzung ihrer
Studie suchen sie nach weiteren Probanden. Teilnehmen können Männer
unter 40 Jahren mit weit fortgeschrittenem Haarausfall sowie Männer
über 60 mit vollem Haar. Alle Teilnehmer erhalten eine
Aufwandsentschädigung. Nähere Informationen sind bei PD Dr. Roland
Kruse, Universitäts-Hautklinik Düsseldorf, Telefon 0211/8116360 oder
E-Mail Roland.Kruse@med.uni-duesseldorf.de erhältlich.
Interessant sind die Befunde unter anderem für die Vererbungswege:
So liegt das zuvor einzige bekannte Risiko-Gen für den
Androgenrezeptor auf dem X-Chromosom. Es wird also von der Mutter
vererbt - daher schlagen Männer in punkto Haarausfall oft nach ihrem
Großvater mütterlicherseits. Das neu entdeckte Gen liegt dagegen auf
Chromosom 20 und kann sowohl von der Mutter als auch vom Vater
vererbt werden. Dadurch lassen sich Ähnlichkeiten zwischen Vater und
Sohn erklären.
Originaltext: Universität Bonn
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Pressekontakt:
Prof. Dr. Markus M. Nöthen
Institut für Humangenetik, Universität Bonn
Telefon: 0228/287-22347
E-mail: markus.noethen@uni-bonn.de
276901
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