Elchwanderung |
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| (20.10.2008) Es war einmal ein junger Elch, der beschloss wohl, auf Reisen zu gehen. Schließlich sind seine Vorfahren auch gereist und haben so ihren Platz in der Welt gefunden. Auch im Elchland hört man vielleicht vom Klimawandel und will sich schon mal nach anderen Plätzchen umsehen. Vielleicht wollte dieser junge Mann aber auch bloß auf die Walz – oder Balz?! Jedenfalls wanderte ein Vertreter dieser wunderbaren Schaufeltiere jüngst nach Sachsen-Anhalt. Bislang galt der Elch in Deutschland als ausgestorben. In Wahrheit war er einfach nicht mehr hier wohnhaft gewesen. In der Nähe der Lutherstadt Wittenberg wurde er erstmals gesichtet, ein kapitaler Tausendpfünder, der anscheinend in Richtung Brandenburg wandert. Ablesen konnte man das an Spuren, die man im Wald gefunden hat. Mut hat er schon, dieser junge Elch. Waren nicht die alten Germanen dafür bekannt, einfach den Baum abzusägen, an dem ein Elch sich anlehnt und schläft, um ihn so zu Fall zu bringen und zu verspeisen?! Nun ja, vielleicht war genau das der Grund, warum sie damals ausgewandert sind. An der Nahrungsmenge kann es kaum gelegen haben und auch klimatisch wäre es noch kompatibel gewesen. Da Elche im modernen Deutschland nicht gejagt werden dürfen, wird ihm hoffentlich nichts passieren. Außer vielleicht, dass er sich langweilt und entdeckt, dass hier keine flotten Elchmädels zu finden sind. Schade! 278454 Eingestellt von Maik S. |
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