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Rheinische Post: Zumwinkel-Fahnderin ist krankgeschrieben
(ots) - Die frühere Chefermittlerin im "Fall
Zumwinkel", Margrit Lichtinghagen, ist derzeit krankgeschrieben. Das
berichtet die in Düsseldorf erscheinenden RHEINISCHE POST
(Freitagsausgabe) unter Berufung auf einen Sprecher des Essener
Amtsgerichts. Derzeit sei unklar, ob die 54-Jährige zu ihrem ersten
Verhandlungstag weiter |

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Schlaganfall - die leise Gefahr! / Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und SAFE fordern bessere Risikofaktorenfrüherkennung
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(30.10.2008) (ots) - Der gestrige Welt-Schlaganfalltag stand ganz im
Zeichen des Themas "Little Strokes, Big Trouble". Denn in den meisten
Fällen bleibt der so genannte "kleine" oder "leise" Schlaganfall
unentdeckt und tritt vermutlich fünf Mal so häufig auf wie der
diagnostizierte Schlaganfall. Experten der
Welt-Schlaganfall-Organisation (WSO) gehen davon, dass der "leise"
Schlag zu schwerwiegenden, neurologischen Folgeerkrankungen wie
Demenz oder Alzheimer führen könnte. "Umso wichtiger ist eine
gezielte Risikofaktorenfrüherkennung, um dem Schlaganfall
vorzubeugen. Wir hätten viel erreicht, wenn die
Schlaganfall-Risikofaktoren, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes
mellitus oder Herzrhythmusstörungen, weltweit bekannter wären und die
Menschen mehr über ihr persönliches Risiko wüssten", sagt Dr.
Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Deutsche
Schlaganfall-Hilfe.
Der Schlaganfall ist die Ursache Nummer eins für Behinderungen im
Erwachsenenalter und der drittgrößte "Killer" in Europa. Weltweit
sterben jährlich 5,7 Millionen Menschen aufgrund oder infolge eines
Schlaganfalls. In Europa sind es etwa 650.000. Die Vertreter der
europäischen Schlaganfall-Organisation, kurz SAFE, hatten auf dem
Welt-Schlaganfall-Kongress im September ein Manifest vorgelegt, das
zum Ziel hat, 40 Prozent aller Schlaganfälle zu verhindern und eine
bessere Lebensqualität für viele tausend Betroffene zu erreichen. Der
Forderungskatalog reicht von der Prävention und
Risikofaktorenerkennung über die schnelle Rettungskette und
organisierte Versorgung in der Akutphase bis zur geeigneten
Rehabilitation und Sekundärprävention.
"Mission und Auftrag von SAFE bestehen darin, einen Beitrag zu
leisten, die Zahl der jährlichen Schlaganfälle in Europa zu senken
und dafür zu sorgen, dass alle Betroffenen die Unterstützung
bekommen, die sie benötigen. Das Bündnis setzt sich dafür ein, dass
alle Patienten in Europa mit einem Schlaganfall das Recht auf den
Zugang zu einer reibungslosen Versorgungskette haben und dass
geeignete Maßnahmen bis zum Jahr 2015 umgesetzt werden", erklärt Dr.
Markus Wagner, Leiter des Bereichs Prävention der Stiftung Deutsche
Schlaganfall-Hilfe und seit Oktober 2008 Präsident von SAFE.
Heute besteht die Organisation aus 22 Mitgliedern und ist damit
der weltweit größte Zusammenschluss von Patientenorganisationen im
Bereich Schlaganfall. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
gehörte 2003 zu den Gründungsmitgliedern von SAFE. Weitere
Informationen zu SAFE und zum Thema Schlaganfall-Risikofaktoren
erhalten Sie unter www.schlaganfall-hilfe.de .
Originaltext: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/23980
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_23980.rss2
Pressekontakt:
Torben Lenz
Telefon: 05241 9770-12
Telefax: 05241 816817-12
E-mail: torben.lenz@schlaganfall-hilfe.de
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