Saarbrücker Zeitung: Zahlreiche Abgeordnete wollen ihren Mitarbeitern nicht mehr Geld zahlen |
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| (19.11.2008) (ots) - Abgeordnete des Bundestages knausern offenbar
beim Gehalt ihrer Mitarbeiter. Mindestens jeder zehnte
Bundestagabgeordnete verweigert nach einem Bericht der "Saarbrücker
Zeitung" (Donnerstagausgabe) seinen Mitarbeitern eine höhere
Bezahlung entsprechend dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst. Die
Zeitung beruft sich auf Angaben der Interessenvertretung der
Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten. Demnach haben quer durch alle
Bundestagsfraktionen bislang rund 400 Angestellte der Abgeordneten
nicht mehr Geld erhalten. Durchschnittlich geht es um einen
Mehrbetrag von rund 120 Euro pro Monat. Durch die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst Ende März wurde gemäß dem Abgeordnetengesetz die Pauschale zur Bezahlung von Mitarbeitern rückwirkend zum 1. Januar deutlich von 13660 auf 14312 Euro erhöht. Bisher, beklagt die Dienstleistungsgewerkschaft verdi, sei es üblich gewesen, dass das Geld als Gehaltserhöhung von den Parlamentariern an die Mitarbeiter ausgeschüttet wurde. "Es geht uns darum, dass sich die Abgeordneten daran halten", zitiert die Zeitung einen Vertreter von verdi. Zahlreiche Bundestagsabgeordnete hätten sich aber geweigert, dies zu tun, um das zusätzliche Geld anderweitig verwenden zu können. Die Gewerkschaft hofft nun, bis Weihnachten den Konflikt mit den Parlamentariern auflösen zu können. Originaltext: Saarbrücker Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/57706 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_57706.rss2 Pressekontakt: Saarbrücker Zeitung Büro Berlin Telefon: 030/226 20 230 Für die Nachricht "Saarbrücker Zeitung: Zahlreiche Abgeordnete wollen ihren Mitarbeitern nicht mehr Geld zahlen" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / www.sol.de 285028 |
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