Peppiges zu Weihnachten

(25.11.2008)

Irgendwie kommt es einem so vor, als hätte sich Entscheidendes geändert. Früher glänzten die Kinderaugen und froh lächelnde Erwachsene gingen der Weihnachtszeit entgegen. Man konnte sich auf Schnee freuen und schon die ersten Geschenke kaufen. Der Weihnachtsmarkt würde einen Punsch nach Feierabend erlauben und überhaupt entspannte sich das ganze Jahr im Rückblick. Heute: Kinder haben Sorgenfalten, weil das gewünschte Handy doch recht teuer ist und Eltern rechnen, welchen Etat sie für alle haben.

Dabei ist es doch so einfach! Wer sowieso schon alles hat, kriegt nix. Miesepeter kriegen was, was ihre Laune anheizt. Alte Leute etwas, was sie an ihre Jugend erinnert – und bitte schön keinen Klosterfrau Melissengeist! Für Bürohengste kann man doch mal etwas Pep auf die meist langweilig-bieder ausgestatteten Schreibtisch besorgen. Überall in Deutschland sieht es auf den Schreibtischen gleich aus, von Wedel bis in den tiefen Süden. Hier die Tastatur des Computers, da der Bildschirm, irgendwo eine Maus. Und die ist grau oder schwarz. Ist es tatsächlich undenkbar, dass ein angehender Jungmanager oder ein überarbeiteter Webdesigner freudiger arbeiten würde, wenn er ein fetziges Mäuschen im Zebra- oder Leopardenlook besäße? Oder würde der Chef ihn öfter ins Büro rufen, wenn die Maus im Design eines weiblichen Torsos in roter Korsage erlaubt, knospende Brustwarzen zu streicheln, ohne dass dies allzu ablenkend erscheint? Könnte vielleicht eine Maus im Hundedesign jemanden, der einsam am Homecomputer sitzt, ohne Bellerei und Gassigehen erfreuen?

Das ist die Frage aller Fragen. Solche Mäuse gibt es nämlich – nur hat sie keiner! Eben darum setzen wir sie auf unsere Liste der Geschenke, die den Weg unter Ihre Weihnachtsbäume finden könnten und allen Spaß machen! Wen interessieren schon Schlipse und Socken, Rasierwässer und Gutscheine?! Weihnachten sollte ein Fest der Freude sein. Geht doch!



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Eingestellt von Maik S.
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