Hamburg Freezers Presseservice: Freezers schlagen Köln mit 3:2 - Alexander Barta trifft bei seinem Comeback
(ots) - Die Hamburg Freezers haben am Freitagabend einen
wichtigen Sieg im Kampf um die Play-off-Plätze eingefahren. Vor 9369
Zuschauern in der Color Line Arena gewannen die Hansestädter mit 3:2
(1:1, 1:1, 1:0) gegen den direkten Tabellennachbarn aus Köln.
Alexander Barta (20.) markierte bei seinem Comeback nach fastweiter
(25.11.2008) (ots) - Clement zieht seinen SPD-Schlussstrich
Von Bodo Zapp
"Hiermit erkläre ich mit Wirkung vom heutigen Tag meinen Austritt aus
der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Nach 38 Jahren
Mitgliedschaft hat Wolfgang Clement - für fast alle überraschend -
den Partei-Schlusstrich gezogen.
Gerügt, gekränkt, gegangen: Der Abgang passt zu dem streitbaren
Politik-Ruheständler, der stets nicht nur Parteimensch, sondern auch
Einzelkämpfer und anerkannter Sturkopf war. Was manche als Vorzug
empfanden, weil er sich keiner Mehrheits- oder Augenblicksmeinung
beugen mochte, die er für falsch hielt. Anderen ging er damit mehr
als einmal auf den Nerv, auch zu seiner Zeit als
NRW-Ministerpräsident.
Ein spontaner Austrittsentschluss nach vermiedenem Rauswurf, aber
ausgesprochener Rüge, war dies mit Sicherheit nicht. Ein Beleg für
ein gutes Verhältnis zur SPD-Spitze auch nicht. Die ungeschminkte
Kritik an der Wirtschaftspolitik der Partei, deren Sprecher er einmal
war, die Anprangerung eines Trends zur De-Industrialisierung des
Landes und die Enttäuschung über den aus seiner Sicht fehlenden
klaren Trennungsstrich zur Linken zeugen von tiefgehender
Entfremdung.
Weil in Wirtschaft und Politik scheinbar nichts mehr auszuschließen
ist, könnte der Gedanke an die Gründung der CMP naheliegend sein, der
Clement-Merz-Partei. Doch so weit wird es trotz großer inhaltlicher
Übereinstimmung nicht kommen. Er bleibe ein Sozialdemokrat ohne
Parteibuch, sagt der frühere Wirtschaftsminister und jetzige
Freiberufler, Aufsichtsratsmandate eingeschlossen.
Sein "Ich habe fertig" schmerzt viele in der SPD. Der Schaden für die
Partei ist eher übersichtlich.
Originaltext: Westfalenpost
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