Angeschlagenes Meinungsklima zu Wirtschaft und Unternehmen / Ergebnisse aus dem Corporate Social Responsibility-Monitor |
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| (03.02.2009) (ots) - Finanzkrise als wesentlicher Auslöser Das Übergreifen der US-Bankenkrise auf Deutschland hat in das Meinungsklima zu Wirtschaft und Unternehmen "eingeschlagen". Am meisten wird dies dem verantwortungslosen Verhalten von Banken (61 Prozent) und anderen Börsen-Akteuren (18 Prozent) zugeschrieben. Die Branche insgesamt hat dadurch im CSR-Image 29 Prozentpunkte verloren, ebenso wie die DEUTSCHE BANK und die COMMERZBANK als Einzelunternehmen. Dies ist eines der Kernergebnisse des CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY-(CSR) MONITOR DEUTSCHLAND 2008 (Erhebung vom 26.11. bis 22.12.2008). Parallel dazu ist die Überzeugung, dass "das freie Unternehmertum und die freie Marktwirtschaft die besten Grundlagen für unsere Zukunft" sind, von 63 auf 53 Prozent zurück gefallen. Und der Anteil derer, die glauben, dass "die führenden Personen in unserem Land sich nicht wirklich darum kümmern, wie es Leuten wie mir geht", ist von 58 auf 79 Prozent angestiegen. ... aber keineswegs nur sie Projektionspunkte dieser Entwicklung sind auch andere Branchen, z.B. - in der Automobilindustrie - Stichworte "Klimaschutz" und "Ruf nach staatlicher Hilfe", - Entwicklung der Benzin- und Strompreise mit erneut hohen Verlusten im CSR-Image für Mineralölfirmen und Energieversorger, - Affären bei der DEUTSCHE BAHN und bei DEUTSCHE TELEKOM, wodurch beide auf Tiefstwerten im CSR-Image rangieren, und andere "Aufreger" (z.B. Zumwinkel-Affäre). Auch die "Akte SIEMENS" ist im kollektiven Gedächtnis nicht geschlossen. Zerbrechlich, aber (noch) nicht feindlich Bemerkenswert ist, dass die Beurteilungen und daraus resultierende Forderungen differenziert sind, nicht pauschal wirtschafts- oder systemfeindlich: - Der Konsumgüterbereich ist von der Erosion des Meinungsklimas im 2. Halbjahr 2008 nicht betroffen. Auch die Chemie verzeichnet - trotz Unfälle in NRW - keine Einbußen. Moralisch-ethische Verfehlungen in anderen Branchen wiegen gegenwärtigen schwerer. - Die Forderungen nach staatlichen Aktivitäten sind weit überwiegend systemkonform: "Strengere Vorgaben und Kontrollen auf verantwortliches Handeln hin" fordern 72 Prozent der Befragten, für "Übernahme/ Verstaatlichung" votieren lediglich 12 Prozent. und branchendifferenziert: 64 Prozent artikulieren sie für Banken, 47 für Stromversorger, 33 für Mineralölfirmen, 15 für die Bahn, 12 für Versicherungen, und 11 für die Telekommunikation. - Gleichzeitig nährt die aktuelle Entwicklung auch wieder die Rückbesinnung auf marktwirtschaftliche Grundüberzeugungen, so z.B. darauf, dass wirtschaftlich und mit Gewinn arbeiten die wichtigste Grundvoraussetzung für so-zial verantwortliches Handeln ist (+ 10 Prozent in 2008) und dass was gut für die Wirtschaft ist, auch gut für die breite Bevölkerung ist (+ 9 Prozent im 2. Halbjahr 2008). Im Lichte dieser Befunde von einer generell (markt)wirtschafts-feindlichen Stimmung zu reden, würde bedeuten, Kritiker zu Feinden zu stempeln. Die eigentliche Prüfung steht allerdings noch aus: Wenn die Einschläge der Krise in die Realwirtschaft für größere Teile der Bevölkerung konkret spürbar werden, wird sich erst zeigen, ob Wirtschaft und Unternehmen das, was sie als "Rückhalt für freies Unternehmertum und freie Marktwirtschaft" wünschen und reklamieren, auch verdienen - oder dann definitiv verlieren. Originaltext: Ri*QUESTA GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/74334 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_74334.rss2 Pressekontakt: Dr. Bernhard Rieder, Ri*QUESTA GmbH, 79331 Teningen, Tel 07641 934336, riquesta.rieder@t-online.de 297924 |
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LVZ: Kubicki: Union sieht in FDP nur einen Mehrheitsbeschaffer / Frontale Auseinandersetzung mit Unionspersonen und Positionen angekündigt (ots) - Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef, Wolfgang
Kubicki, hat für die Liberalen in Zukunft frontale
Auseinandersetzungen mit gewissen Unions-Positionen und Personen
angekündigt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung"
(Dienstag-Ausgabe) sagte Kubicki: "In Wahrheit hat die Union immer ... weiter
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