Spinnerei |
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| (18.03.2009) Wer beim Zoll arbeitet, ist darauf eingestellt, in jedem Menschen einen potentiellen Schmuggler zu sehen. Daher ist die Aufmerksamkeit entsprechend groß. Erstaunen lösen nicht so sehr die immer neuen Verstecke aus, als vielmehr die Tatsache, dass Menschen einfach alles schmuggelwert finden! Im Ort Inzlingen in Baden Württemberg versuchte letzte Woche ein Schweizer Bürger, 164 Vogelspinnen in das Land einzuführen. Der Bahnübergang war eigentlich unbesetzt und so hätte die Sache problemlos gut gehen können. Warum der Mann trotzdem auffiel, ist schnell erzählt: er führte als Futter für die Spinnen auffällige 45 Eimer mit Schaben mit sich. Wie er sich die Fütterung gedacht haben mag, fragt man sich besser nicht! Risikoscheu war er jedenfalls nicht! Heutzutage kann man das Auskippen eines Eimers Schaben in einem ordentlichen Ländle die der Schweiz auch als Anschlag verstehen. Auch das Aussetzen von Vogelspinnen könnte für einigen Horror sorgen – aber ob der Ertappte so etwas tun wollte, wissen wir ja nicht. Angeblich wollte er einfach zu einer Tierbörse nahe Basel fahren und die possierlichen Tierchen dort verkaufen. Gar nicht auf der Rechnung wird er jedenfalls gehabt haben, ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung und Verstoßes gegen das Naturschutzgesetz an die Backe zu bekommen. 44 der Spinnen waren nämlich artengeschützte Tiere. Allzu oft kommt Inzlingen sicher nicht in die Schlagzeilen! Der Ort im Länderdreieck Deutschland-Schweiz-Frankreich hat außer einem hübschen Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert und dem Inzlinger Waiefest, regelmäßigen Oldtimertreffs und Fastnachtsveranstaltungen nicht viel Touristisches zu bieten. Die Lage direkt vor den Toren Basels könnte aber trotzdem den Umweg wert sein! 303176 Eingestellt von Maik S. |
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als nicht zeitgemäß bezeichnet, das deutsche Gütesiegel Made in
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