Unkalkulierbar und gefährlich: Familien, die aus Osteuropa entsendete Haushaltshilfen beschäftigen, riskieren Kopf und Kragen - BHSB gibt Tipps zur rechtlichen Situation in der häuslichen Pflege |
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| (23.03.2009) (ots) - Die Frauen sind in Polen oder Tschechien
fest bei einem Unternehmen angestellt, von dort 'entsendet' sie ihr
Chef zum arbeiten nach Deutschland: "Alles völlig legal, und die
Familien haben nichts zu befürchten," so verkünden die Vermittler
dieser Haushaltshilfen seit Jahren. Ein - unter Umständen fataler - Irrtum. Darauf weist der BHSB - Bundesverband der Vermittlungsagenturen für Haushaltshilfen und Seniorenbetreuung - betroffene Familien jetzt hin. Im BHSB sind Vermittler von selbständigen Betreuungskräften organisiert. "Familien, die keine Selbständigen engagieren, sondern in Osteuropa fest angestellte Kräfte, die von dort nach Deutschland entsandt werden, gehen hohe Risiken ein," so der der BHSB-Vorsitzende Simon Wenz. "Sie schließen einen Vertrag mit einer - beispielsweise - polnischen Firma, dessen Rechtmäßigkeit und Details sie nicht überprüfen können. Was passiert, wenn die Firma Pleite geht? Die von ihr entsendete Frau wird dann von einem Tag auf den anderen zur illegal Beschäftigten," präzisiert Simon Wenz. Fraglich ist nach Einschätzung des BHSB auch, ob die deutschen Agenturen der Entsendeten den Familien helfen. Simon Wenz: "Die Vermittler bekommen bei dieser Konstruktion eine einmalige Provision, haben dann mit dem weiteren Schicksal der Familien nichts mehr zu tun. Der Vertrag besteht ja zwischen der Familie und der Entsendefirma in Osteuropa. Und welcher deutsche Pflegebedürftige wäre im Streitfall in der Lage, eine solche Firma in die Pflicht zu nehmen?" Der einzige Ausweg aus der komplizierten Problemlage liegt für die Familien nach Auffassung des BHSB darin, ausschließlich selbständige Betreuungskräfte zu engagieren. Über den BHSB: Der Bundesverband der Vermittlungsagenturen für Haushaltshilfen und Seniorenbetreuung in der 24 Stunden Betreuung (BHSB) ist der größte europäische Branchenverband. Seine Mitglieder setzen sich für eine bezahlbare, sichere und legale 24-Stunden-Betreuung alter Menschen im eigenen Zuhause durch selbständige Pflegerinnen und Haushaltshilfen ein. Der Verband definiert klare Qualitätskriterien und kontrolliert deren Einhaltung. Die Mitgliedsunternehmen des BHSB kooperieren mit ambulanten Pflegediensten und Wohlfahrtsverbänden. Ziel ist es, diese Zusammenarbeit bundesweit auszubauen und zu vertiefen. Originaltext: BHSB Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/73674 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_73674.rss2 Pressekontakt: BHSB Simon Wenz Telefon 06424-928370 info@bhsb.de www.bhsb.de Für die Nachricht "Unkalkulierbar und gefährlich: Familien, die aus Osteuropa entsendete Haushaltshilfen beschäftigen, riskieren Kopf und Kragen - BHSB gibt Tipps zur rechtlichen Situation in der häuslichen Pflege" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / www.bhsb.de 304145 |
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