Jogging

(02.04.2009)

Scharen von Joggern auf den Straßen sagen einem bei Frühlingsbeginn, dass man auch mal wieder etwas für seine Gesundheit tun sollte! Wohlgemerkt: tun sollte – denn so ohne ist das nicht. Im Grunde sprechen viele Gründe dagegen.

Zum einen muss man erst einmal in einen Dress investieren! In der alten Schlabber-Jogginghose mit den Beutelknien kann man nun wirklich keine Lust auf Sport bekommen. Zweitens müsste man erst einmal seine eigene Masse in eine Lauf-Bewegung bringen. Alles nur schwere Knochen, wohlgemerkt – man war schon als kleines Baby etwas kräftiger! Mit fünfzig hat man natürlich ein paar Rettungsringe angesetzt, wie jeder halt! Es ist schon ein Akt, sich auch nur vorzustellen, mehr als zehn Meter laufen zu müssen, wenn man damals in der Schule nicht einmal die fünfzig-Meter-Marke bei den Bundesjugendspielen geschafft hat. Na ja, Schwamm drüber. Aber der allerwichtigste Grund ist, dass Joggen gar nicht so gesund sein soll! Erst dieser Tage ist ein Jogger aus Velbert gegen ein Bushäuschen gerannt – und zwar mit einem Affenzahn. Das Bushäuschen hat einen Totalschaden erlitten, der Mann kam mit einer heftigen Platzwunde davon. Dabei hatte er sich nur kurz umgeschaut, um auf den Verkehr zu achten! Immer wieder hört man auch, dass Jogger mit rücksichtslosen Radfahrern kollidieren oder von einem Hund verfolgt werden. Dumm auch die Geschichte von dem Jogger, der sich auf einer Parkbank am See ausruhte – und beim Aufstehen auf einem nassen Stein ausrutschte. Doppelter Bänderriss! Joggen kann soooo gefährlich sein. Der Mann aus Velbert kann ein Lied davon singen!

Vielleicht ist Walking nicht so ganz sportlich, aber dem Alter angemessen! Den Stadtvätern von Velbert kann man nur raten, ihre Bushäuschen mit anständigen Warnzeichen auszurüsten - so wie man es früher für Vögel tat, die nicht gegen die Scheiben fliegen sollten.



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Eingestellt von Maik S.
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