Logopäden: Sprachförderung im Alltag besser als zeitlich festgelegte Förderstunden / Fortbildung "Sprachreich" zeigt Erzieherinnen Wege in einen kommunikativen Kita-Alltag |
||||||
| (15.04.2009) (ots) - Die meisten Kinder erwerben die deutsche Sprache
ohne große Mühe. Doch ein Viertel bis ein Drittel eines Jahrgangs tut
sich damit schwer. 8-12 Prozent dieser Kinder leiden unter
Sprachentwicklungsstörungen und brauchen eine gezielte logopädische
Therapie. Die anderen 10 bis 20 Prozent sind frei von angeborenen
oder erworbenen Störungen. Bei ihnen liegt das Problem vor allem
darin, dass der Umfang oder die Qualität des Sprachangebotes nicht
ausreichend ist. Sie können ihre Sprachentwicklung durchaus meistern,
wenn sie in der Alltagskommunikation dabei besser unterstützt werden. Studien haben gezeigt, dass die Sprache der Kinder sich insbesondere dann gut entwickelt, wenn sie sich in einer "sprachreichen" Umgebung bewegen. Hier setzt das neue Konzept "Sprachreich" an, das der Deutsche Bundesverband für Logopädie entwickelt hat. "Sprachreich" ist ein logopädisch fundiertes Konzept zur Sprachförderung im Alltag. Es ist überall und jederzeit einsetzbar, insbesondere in Kindertagesstätten. Es profitieren alle Kinder von 0 bis 6 Jahren: deutsch muttersprachliche ebenso wie Kinder, für die Deutsch die zweite oder dritte Sprache ist. Ziel des "Sprachreich"-Konzepts ist die alltägliche und damit dauerhafte optimale Förderung der Sprachentwicklung aller Kinder. Im "Sprachreich"-Konzept sind die Erzieherinnen der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb zielt "Sprachreich" darauf ab, die Kompetenzen der Erzieherinnen zu stärken. Dies gilt insbesondere in Hinblick auf das Wissen über den Verlauf der kindlichen Sprachentwicklung, den Einsatz sprachfördernder Verhaltensweisen im Kita-Alltag, die Reflexionsfähigkeit des eigenen Verhaltens, die Einschätzung der kindlichen Sprachentwicklung und die Beratung von Eltern bezüglich der Sprachentwicklung ihrer Kinder. Dieses Wissen wird ErzieherInnen von einschlägig geschulten LogopädInnen in entsprechenden Fortbildungen vermittelt. Um ein "Sprachreich" zu schaffen, werden keine besonderen Räumlichkeiten benötigt, es müssen nicht bestimmte Zeiten pro Tag oder Woche dafür reserviert oder spezielle Methoden erlernt werden, auch spezifische Materialien werden nicht benötigt. Denn "Sprachreich" ist kein Übungsprogramm, sondern ein Konzept: "Sprachreich" weist den Weg in einen kommunikativen Tag. Weitere Informationen zur "Sprachreich"-Fortbildung für ErzieherInnen unter: www.sprachreich.org Originaltext: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/34356 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_34356.rss2 Pressekontakt: V.i.S.d.P.: Lucas Rosenthal, Deutscher Bundesverband für Logopädie, Augustinusstraße 11a, 50226 Frechen. Weitere Informationen: Margarete Feit, Tel.: 02234/37 95 327, Fax: 02234/37 95 313, E-Mail: feit@dbl-ev.de, Internet: www.dbl-ev.de 308141 |
||||||
| Mitteldeutsche Zeitung: Explosion eines Gülle-Tanks im Saalekreis Staatsanwalt ermittelt ... weiter | ||||||
| Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr und Zivildienst Paritätischer Wohlfahrtsverband sieht Probleme durch verkürzten Wehrdienst ... weiter | ||||||
| Die ZigBee und Wi-Fi Alliance kooperieren im Bereich der Smart Grid-Drahtlosnetzwerke ... weiter | ||||||
| Kölner Stadt-Anzeiger: Körperverletzung - Anklage gegen Landtagskandidaten von "Pro NRW" ... weiter | ||||||
| Kölner Stadt-Anzeiger: SPD zieht Eignung von Verteidigungsminister zu Guttenberg in Zweifel ... weiter | ||||||
| Rheinische Post: Kieler Institut rechnet mit geringen Steuerausfällen bei der Steuerschätzung ... weiter | ||||||
Seite 1 von 29212
| ||||||
Kitkat: Süßes mit bitterem Beigeschmack / Greenpeace enthüllt, wie Nestlé zum Aussterben der Orang-Utans beiträgt (ots) - Die Produktion von Schokoriegeln wie Kitkat von
Nestlé trägt zur Zerstörung des indonesischen Urwalds bei und
vernichtet damit die Lebensgrundlage der vom Aussterben bedrohten
Orang-Utans. Das ist das Ergebnis eines heute veröffentlichten
Greenpeace-Berichtes. Nestlé-Mitarbeiterinnen und ... weiter
10.000 Freie Jobs|
|