Chirurgen-Training am virtuellen Patienten - höhere Patientensicherheit, weniger Kosten

(23.04.2009) (ots) -



Meilenstein der chirurgischen Aus- & Weiterbildung: Wegweisende Simulationstechnologie am European Surgical Institute

Im neuen High-tech Labor des European Surgical Institute (ESI) trainieren Chirurgen jetzt weltweit einzigartig an zwölf hochmodernen Simulatoren. Komplexe minimal-invasive Eingriffe (Schlüsselloch-Operationen) können an diesen "virtuellen Patienten" realitätsgetreu trainiert werden. Das Ziel: Verbesserung der Qualität bei höherer Sicherheit für den Patienten.

Erfahrene Chirurgen haben zusammen mit Ethicon Endo-Surgery (EES), Marktführer für minimal-invasive chirurgische Instrumente, das virtuelle Training am ESI entwickelt: eine innovative Schulung kombiniert mit hochwertigen Instrumenten. Alle Instrumente des Marktführers sind an den Simulatoren einsetzbar.

Training am virtuellen Patienten - kosteneffizient und realitätsnah

"Komplexe minimal-invasive Eingriffe erfordern viel Erfahrung und Training. In der Praxis kostet das Zeit und Geld. An den Simulatoren im ESI trainieren Chirurgen intensiv, kosteneffektiv und realitätsnah", sagt Prof. Dr. med. Wolf Otto Bechstein, Direktor der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt/Main. So bekommen Chirurgen zusätzlich zur Ausbildung im Operationssaal Routine für die bestmögliche Behandlung ihrer Patienten. Das kommt auch Krankenhäusern und dem Gesundheitssystem zugute.

Die Kolorektal-Chirurgie (Darm-Operation) ist besonders kompliziert. Der Darm bewegt sich und macht das Operationsfeld schwer berechenbar. Die neuen Simbionix-Simulatoren ermöglichen nun erstmals ein Training unter Berücksichtigung dieser Bewegungen. Die Programmierung der Computer mit echten Patientendaten ermöglicht zusätzlich die Vorbereitung auf individuelle, anatomische Unterschiede und eventuelle Komplikationen. Durch fühlbares Feedback lernt der Chirurg, wie echtes Gewebe reagiert. So kann er Schäden reduzieren.

"Schlüsselloch-Operationen" haben gegenüber der offenen Chirurgie eine Reihe von Vorteilen. Kürzere Schnitte verursachen weniger Schmerzen, die Wunden heilen schneller und hinterlassen kleinere Narben. Die Patienten können schneller wieder aufstehen und in ihren Alltag zurückkehren. Während des Eingriffs treten seltener Komplikationen auf; verkürzte Liegezeiten senken die Folgekosten.

Über das European Surgical Institute (ESI)

Das European Surgical Institute ist ein Teil der Johnson & Johnson MEDICAL GmbH in Norderstedt bei Hamburg. Das Institut bietet eine vielschichtige Aus- und Weiterbildung mit Schwerpunkt auf der minimal-invasiven Chirurgie. Das ESI fördert die Qualität der Chirurgie durch effektive und innovative Aus- und Weiterbildung im Sinne des Patienten.

Über Ethicon Endo-Surgery (EES)

Ethicon Endo-Surgery, 1992 als eigenständiger Geschäftsbereich der Johnson & Johnson-Gruppe gegründet, entwickelt und vertreibt chirurgische Instrumente und medizinische Produkte für die minimal-invasive und offene Chirurgie. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung und Weiterentwicklung von innovativen Produkten und chirurgischen Verfahrenstechniken zum Wohle des Patienten.

Originaltext: Ethicon Endo-Surgery Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/75260 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_75260.rss2

Pressekontakt:

Ethicon Endo-Surgery Europe (GmbH) Angelika Elser Director Communications & PR EMEA Tel.: +49 (40) 5297 3306 E-Mail: aelser@its.jnj.com

Lisa Steiner Manager Communications & PR EMEA Tel.: +49 (40) 5297 3122 E-Mail: lsteine1@its.jnj.com

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