Bürostuhl-Rennfahrer |
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| (06.05.2009) Mancher sitzt jahrein, jahraus brav im Bürosessel und kommt seinen vertragsgemäßen Pflichten nach. Anderen wiederum genügt das nicht, sie engagieren sich, raffen sich auf und warten sehnsuchtsvoll auf eine längst fällige Beförderung. Das – oder der Mangel daran - war wohl auch das Stichwirt für eine ulkige Idee: ein Bürostuhlrennen. Im Odenwald - genau gesagt in Bad König-Zell - fand jetzt die Zweite Deutsche Bürostuhlmeisterschaft statt und versammelte Fahrer aus ganz Deutschland. Die Regeln erlaubten keinen Raketenantrieb und keinen Lenker, wohl aber ein Anbauen flotter Rollerblade-Räder. 80 Spaßsportler hatten sich versammelt und testeten die präparierte Rennstrecke, auf der auch eine kleine Sprungschanze eingebaut war. Schließlich sollte Spaß im Vordergrund stehen. Klar, dass die Fahrer trotzdem ihre Rennstühle optimiert hatten, wo es ging! Männer verstehen schließlich etwas von Rollenwiderstand, Ferrari-Optik und windschnittiger Rücklehne. Kein Jux ist blöd genug, als dass man nicht seinen technischen Sachverstand daran wetzen könnte! Zweihundert Meter Strecke waren zu bewältigen, der Gewinner musste durch mehrere Runden durchhalten. Prämiert wurde nicht nur die Fahrtechnik, sondern auch die Optik des Rennschlittens – und daher sah man Klostühle und Königsthrone am Start. Tausende von Zuschauern wollten sich das launige Event nicht entgehen lassen und standen am Straßenrand. Was den einen die Optik des Rennschlittens, war den anderen die Fahrtechnik der Wagemutigen! Nur eine Frau hatte sich an das Rennen gewagt. Immerhin gab es keine Bremsen und so landete mancher im Heuballen am Ende der Rennstrecke. Dass die ganze Gaudi auch touristisch ein Erfolg war, versteht sich von selbst. Auch in der Schweiz gibt es einen ähnlichen Wettbewerb. Wir sagen: Prädikat wertvoll in einer Zeit, wo wir wenig zu lachen haben! 312490 Eingestellt von Maik S. |
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als nicht zeitgemäß bezeichnet, das deutsche Gütesiegel Made in
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