Bei der Therapie von Schilddrüsenkrebs gibt es wirkungsvolle Alternativen zur bewusst herbeigeführten Schilddrüsenunterfunktion / Europ. Schilddrüsentag am 25.Mai sensibilisiert für Schilddrüsenerkrank

(22.05.2009) (ots) - Am 25. Mai findet europaweit der Schilddrüsentag statt. Dieser soll für die vielfältigen Schilddrüsenerkrankungen sensibilisieren und möglichst viele Menschen auch über die Vorsorgemaßnahmen beziehungsweise den richtigen Umgang mit den Erkrankungen informieren.

Zu den bösartigen Veränderungen der Schilddrüse gehört auch der Schilddrüsenkrebs. Seine Therapie ist in mehrere Behandlungsstadien eingeteilt und kann für den Patienten mit sehr unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden sein: organischer und psychischer Natur. Das wurde auf einem Symposium des diesjährigen Kongresses der Nuklearmediziner deutlich. Die Leitlinien der europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin sprechen sich daher für die wirkungsvolle, patientenfreundliche Anwendung eines biotechnologisch hergestellten Hormons aus, um die mit der Behandlung einhergehenden potenziellen Leiden einer Schilddrüsenunterfunktion für Patienten zu vermeiden.

Jährlich erkranken in Deutschland circa 5.000 Patienten neu an Schilddrüsenkrebs. Zur Therapie dieses Krebsleidens gehört nach der Schilddrüsenoperation eine so genannte ablative Radiojodtherapie zur Entfernung des postoperativ verbliebenen Schilddrüsenrestes (Ablation). Für eine wirkungsvolle Durchführung der Behandlung ist dafür ein hoher TSH-Spiegel (TSH stimuliert die Schilddrüsenhormonausschüttung) des Patienten erforderlich, der durch einen mehrwöchigen Schilddrüsenhormonentzug erreicht wird. Dieser Entzug kann jedoch negative Auswirkungen für den Patienten haben, wie auf einem Symposium während des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin Ende April 2009 in Leipzig deutlich wurde. Die über mehrere Wochen anhaltende Schilddrüsenunterfunktion kann für die Betroffenen mit einem Leidensweg einhergehen. Neben den organischen Begleiterscheinungen wie u.a. Herzrhythmusstörungen lasten vor allem die psychischen Symptome wie starker Leistungsabfall mit Konzentrations- und Schlafstörungen, Depressionen oder eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit auf den Patienten. Seit vergangenem Herbst spricht sich daher die europäische Gesellschaft für Nuklearmedizin (European Association of Nuclear Medicine) in ihren Leitlinien im Falle der ablativen Radiojodtherapie des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms für die Gabe von biotechnologisch hergestelltem TSH aus. Damit lässt sich die bewusst herbeigeführte Unterfunktion der Schilddrüse vermeiden ohne dass die Effektivität der Therapie darunter leidet. Denn der TSH-Wert wird mit der Gabe des Medikaments ebenfalls auf die für die Ablation richtige Höhe gebracht.

Servicematerialien von Genzyme

Weiterführende Informationen rund um das Thema Schilddrüsenkrebs sowie einen anschaulichen Film über diese Erkrankung und die Schilddrüsenunterfunktion erhalten Interessierte und Betroffene kostenfrei auf der Homepage www.schilddruesenkrebs.de .

Über Genzyme

Genzyme mit Hauptsitz in Cambridge/Massachusetts (USA) gehört zu den weltweit führenden Biotechnologie-Unternehmen. Informationen auch unter www.genzyme.de .

Originaltext: Genzyme GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/38681 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_38681.rss2

Pressekontakt: Genzyme GmbH Guido Pulm Senior Product Manager Tel.: 06102 - 3674 195 Email: guido.pulm@genzyme.com

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