Steigende Netzkosten hemmen Entlastung bei Strompreisen |
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| (25.05.2009) (ots) - Die steigenden Durchleitungsgebühren in
deutschen Stromnetzen stehen einer spürbaren Entlastung der
Verbraucher bei ihren Stromkosten im Wege. Seit Jahresanfang haben
nahezu alle 850 Netzbetreiber neue Transitgebühren veröffentlicht und
diese um durchschnittlich 7,8% erhöht, wie die ene´t GmbH in einer
jetzt vorgelegten Studie zur Entwicklung der Netzentgelte ermittelte.
Die Kosten für die Netznutzung machen rund ein Drittel des
Strompreises aus, Lieferanten führen sie an die Netzeigentümer ab und
legen sie auf ihre Abnehmer um. Die steigenden Netzentgelte machen
derzeit Nachkalkulationen auf Seiten der Stromhändler erforderlich,
einige Versorger benennen sie gegenüber Kunden explizit als Grund für
ihre Preiserhöhungen. Die Anhebung der Durchleitungstarife ist einer
der Gründe dafür, dass Endverbraucher immer noch nicht von den seit
September 2008 zwischenzeitlich um rund 60% gefallenen
Großhandelspreisen für Strom profitieren können. Nachdem die Netzentgelte bis Ende 2008 dreieinhalb Jahre gesunken waren, vollzieht sich mit der Umstellung der staatlichen Kontrolle auf die "Anreizregulierung" eine Trendumkehr. "Deren an sich begrüßenswerte Einführung bringt aktuell mit sich, dass Netzbetreiber wieder mehr Gewinne aus dem Leitungsgeschäft erwirtschaften können. Das gilt insbesondere für die vier Übertragungsnetzbetreiber E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW, deren Netzentgelte z.T. um über 30% teurer geworden sind", unterstreicht Regulierungsexperte Prof. Dr. Uwe Leprich von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Dies führe bei allen Stromlieferanten zu höheren Kosten. Die 28-seitige Netzentgelt-Studie "Preisentwicklungen im Zuge der Anreizregulierung" liefert einen repräsentativen Querschnitt der neuen Kostenstrukturen bei der Netznutzung im Strom- und Gassektor, indem sie mehrere typische Liefersituationen für Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden analysiert. Die Auswertungen beziehen sich auf alle Spannungsebenen (Strom) bzw. Druckstufen (Erdgas) der deutschen Netzwirtschaft und liefern so ein differenziertes Bild der z.T. signifikanten preislichen Veränderungen seit Jahresbeginn. Die Studie soll künftig in regelmäßigen zeitlichen Abständen aktualisiert werden und zur Transparenz in der Branche beitragen. Die ene´t Energieberatung und Dienstleistung GmbH ist als Informationsdienstleister für über 300 Energieversorger tätig. Ihre TÜV-zertifizierten und wöchentlich aktualisierten Datenbanken für Strom- und Gasnetzentgelte stellen den Branchenstandard in diesem Segment dar. Originaltext: ene't GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/75660 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_75660.rss2 Pressekontakt: ene't GmbH Uwe Paschert Weserstraße 9, 41836 Hückelhoven Telefon: 02433 52601 80; Fax: -52601 1, up@enet.eu http://www.enet.eu 316163 |
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LVZ: Kubicki: Union sieht in FDP nur einen Mehrheitsbeschaffer / Frontale Auseinandersetzung mit Unionspersonen und Positionen angekündigt (ots) - Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef, Wolfgang
Kubicki, hat für die Liberalen in Zukunft frontale
Auseinandersetzungen mit gewissen Unions-Positionen und Personen
angekündigt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung"
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