Neuer Phosphatbinder bringt Patienten spürbare Vorteile / Compliance freundliche Darreichungsform / Verbesserte Formulierung der bereits bewährten Therapie

(24.06.2009) (ots) - Am 10. Juni 2009 hat die europäische Arzneimittelbehörde (EMEA) die Zulassung für eine innovative Phosphatbinder-Therapie erteilt. Diese wird Nierenpatienten in Deutschland ab Anfang Juli 2009 zur Verfügung stehen. Bei der Therapie wurde ein bereits seit mehreren Jahren bewährtes Präparat weiter verbessert - mit spürbaren Vorteilen für die Patienten. Denn es verfügt bei gleicher Effektivität über eine noch bessere Verträglichkeit als die Vorgängertherapie und steht außerdem in zwei unterschiedlichen Darreichungsformen, als Tablette und Pulver, zur Verfügung.

Mit der neuen Therapie werden die Phosphatspiegel effektiv in den von den Leitlinien definierten Zielwert gesenkt - bei noch besserer Verträglichkeit als die herkömmliche Substanz und entscheidenden Compliance-Vorteilen (Therapietreue) für Arzt und Patient. Denn die Medikation steht neben Tabletten auch als Pulver zur Verfügung. Damit können Patienten, die Probleme beim Schlucken der vergleichsweise großen Tabletten haben, bequem auf das in wenig Flüssigkeit (circa 60 ml) aufzulösende Pulver wechseln. Dieses wird wie die Tabletten auch zu den jeweiligen Mahlzeiten eingenommen.

Bei der neu zugelassenen Therapie handelt es sich genau wie bei der Vorgängertherapie auch um einen metall- und damit calciumfreien Phosphatbinder. Dieser wird nicht vom Körper aufgenommen, akkumuliert nicht und kann somit auch Langzeitschädigungen vermeiden. Gerade die Calciumfreiheit ist für die Nierenpatienten ein entscheidender Vorteil bei der Langzeittherapie mit Phosphatbindern: Das Fortschreiten von Gefäßverkalkungen wird gebremst. Das Herz-Kreislaufsystem wird geschont. "Bei nierenkranken Patienten mit Gefäßverkalkungen sollte die effektive Phosphatsenkung bei eingeschränkter Calciumzufuhr oberstes Therapieziel sein", erklärte Prof. Dr. Markus Ketteler aus Coburg.

Warum ist Phosphatbindung bei Nierenpatienten so wichtig?

Bei gesunden Menschen wird überschüssiges Phosphat, das mit der Nahrung täglich aufgenommen wird, über den Urin ausgeschieden. Der Phosphat-Haushalt ist jedoch bei Nierenfunktionseinschränkungen gestört, denn die Nieren können das überschüssige Phosphat nicht mehr ausscheiden. Selbst durch eine Dialysebehandlung kann das Phosphat nicht ausreichend eliminiert werden. Neben einer phosphatbewussten Ernährung ist eine zusätzliche medikamentöse Phosphatbindung indiziert. Diese Substanzen werden zu den Mahlzeiten eingenommen, binden das darin enthaltene Phosphat und werden über den Darm ausgeschieden.

Studien:

Delmez J et al. Clinical Nephrology 2007; 68 (6): 386-391. Chertow G et al. Kidney Int 2002; 62 (1): 245-252; Block GA et al. Kidney Int 2005; 68 (4): 1815-1823; Russo D et al. Kidney Int. 2007; 10: 1255-61.

Über Genzyme

Genzyme mit Hauptsitz in Cambridge/ Massachusetts (USA) gehört zu den weltweit führenden Biotechnologie-Unternehmen. Weitere Informationen unter www.genzyme.de .

Originaltext: Genzyme GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/38681 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_38681.rss2

Pressekontakt: Genzyme GmbH Bianca Zeiner PR Specialist Tel.: 06102 - 3674 - 349 Email: bianca.zeiner@genzyme.com

321887
LVZ: FDP weist Söders Reform-Vorschlag zurück Präzisierung: in Zeile 11 muss es "Modelle" statt "einen ersten Versuch" heißen ... weiter
Rheinische Post: Chef der Netzagentur fordert "Revolution bei den Stromtarifen" ... weiter
"Tolle Mannschaftsleistung" als Basis für Erfolg ... weiter
Internationale Konferenz zu Software-Qualität expandiert weiter / iqnite startet in Österreich und Südafrika ... weiter
Überflüssig und riskant - Warum die Bundesregierung den Anbau der Gen-Kartoffel untersagen muss - Einladung zur Pressekonferenz ... weiter
Neue Probenpräsentation für die NIR-Spektrometer « SpectraStar RTW » ... weiter


Seite 1 von 29292
Top Thema am 22.03.2010
Deutschland sucht den Superstar"- Manuel Hoffmann rückt für Helmut Orosz nach, der wegen Drogenmissbrauchs vom Wettbewerb ausgeschlossen wurde. (ots) - Nachdem Helmut Orosz (30) am Sonntag von "Deutschland sucht den Superstar" wegen Drogenkonsums während der laufenden Staffel ausgeschlossen wurde, rückt Manuel Hoffmann nach. Er wird in der sechsten Mottoshow am Samstag, den 27. März, 20.15 Uhr wieder antreten. Helmut Orosz ... weiter
Karriere - Stellenmarkt
Stellenmarkt 10.000 Freie Jobs
Trotz Krise Stellen bundesweit! Lebenslauf einstellen und Firmen direkt kontakten. Machen Sie jagd auf Ihren Traumjob!
Quickfinder - Marktplatz & Service
Hotelsuche
Anzeigen
Login:Passwort:
Empfehlungen:
| Impressum | Datenschutz| AGB |


im Hintergrund öffnen mehr Informationen schliessen