Verschärfung ab 1. Juli: Drogenteste auf Nummer sicher

(26.06.2009) (ots) - Strengere Nachweisgrenzen für Suchtstoffe und ein Verbot von Schnelltests - das sind die wesentlichen Änderungen bei der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU), soweit sie die Drogenanalytik betreffen. Die neuen Beurteilungskriterien treten ab 1. Juli in Kraft. Ärzte und Gutachter, die Drogenteste beauftragen, können sich auch unter den veränderten Bedingungen auf die Testergebnisse des synlab-MVZ für Laboratoriumsmedizin in Weiden/Oberpfalz verlassen.

Die Zahl der Drogendelikte im Straßenverkehr hat sich in den vergangenen Jahren mehr als vervierfacht. Wer erwischt wird, muss sich in der Regel einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) unterziehen - schon beim Konsum von geringen Drogenmengen. Den Nachweis einer Drogenabstinenz kann der Verkehrssünder nur über qualifizierte Drogenscreenings führen. Die Kosten dafür trägt er selbst.

Die neuen "Beurteilungskriterien für Medizinisch-Psychologische Untersuchungen" des Bundesverkehrsministeriums erstrecken sich auch auf die Analytik: Der Abschnitt "Chemisch-Toxikologische Untersuchungen" wurde vollständig überarbeitet. Neue Cut-Off-Werte für Suchtstoffe wie Cannabinoide, Opiate, Amphetamine, Kokain etc. sind zum Teil deutlich niedriger als die bisherigen Nachweisgrenzen. Außerdem dürfen Drogenteste - nach einer Übergangsfrist bis Jahresende - nur noch von forensisch akkreditierten Laboratorien vorgenommen werden. Schnellteste sind gar nicht mehr zulässig.

Als chemisch-toxikologisches Speziallabor der synlab erfüllt das MVZ für Laboratoriumsmedizin in Weiden bereits heute die künftigen Normen der Urinanalytik. Die umfangreiche Methoden-Validation (immunchemische Vorteste, beweisende Verfahren in Urin und Haar) wurde im Rahmen der Akkreditierung für forensische Zwecke belegt. synlab bedient bundesweit MPU-Begutachtungsstellen mit chemisch-toxikologischen Analysen.

Mit dem MVZ für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Rechtsmedizin in Kassel verfügt die synlab darüber hinaus über verkehrsmedizinische und forensische Expertise für Alkohol, Drogen und Medikamente im Straßenverkehr.

"Unsere Einsender können sich nach wie vor auf die gesicherte Qualität und Gerichtsverwertbarkeit der synlab-Analysen verlassen", erklärt der ärztliche Leiter des Weidener MVZ, Dr. med. Dr. rer. nat. Hans Wolfgang Schultis. Aufgrund der ausgeklügelten Logistik des deutschlandweiten Laborverbunds kann synlab den forensisch gesicherten Abstinenznachweis günstiger anbieten als andere Institutionen.

Originaltext: synlab Labordienstleistungen Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/61179 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_61179.rss2

Pressekontakt: Dr. Hendrik Borucki, 0171 178 46 20, borucki@synlab.de

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