Arzneimittelforschung: Grundsätzlicher Wandel |
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| (30.06.2009) (ots) - Während früher ein neu entwickeltes Arzneimittel
für alle Menschen geeignet zu sein schien, kommt es in Zukunft mehr
auf die individuellen Unterschiede bei der Therapie an. Die Zukunft
der Arzneimittel liege nicht mehr im Gießkannenprinzip der früheren
Jahre, prophezeite Professor Dr. Norbert W. Paul, Medizinhistoriker
an der Universität Mainz, anlässlich des Deutschen
Internistenkongresses in Wiesbaden. Das berichtet die Neue Apotheken
Illustrierte in der ersten Folge ihrer neuen Serie »Rund ums
Arzneimittel« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juli 2009. Denn manche Therapien schlagen bei verschiedenen Patientengruppen unterschiedlich an: So wissen Forscher, dass es genetische Ursachen bei Wirkungen und Nebenwirkungen von Arzneimitteln gibt. Auch das Alter des Patienten spielt eine Rolle. Und etliche Arzneistoffe wirken bei Frauen anders als bei Männern. So scheinen Frauen auf Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen stärker zu reagieren. Auch bei den Krankheiten gibt es Unterschiede: Schlaganfälle, Angina pectoris, akute Herzgefäßerkrankungen und Herzinfarkte treffen Frauen zwar später, dann jedoch häufiger als Männer. Dass derzeit in frühen Stadien der Arzneimittelentwicklung Substanzen verworfen werden, weil sie im Test an männlichen Versuchstieren versagen, kritisiert auch Professor Dr. med. Vera Regitz-Zagrosek von der Charité in Berlin. Mögliche positive Effekte, die sich an weiblichen Versuchtieren zeigen könnten, würden gar nicht weiter erforscht. Sie wünscht sich auch in den weiteren klinischen Studien eine stärkere Berücksichtigung von Frauen. Außerdem in diesem Heft: Mit Homöopathie gut durch den Sommer +++ Verbrennungen: Jeder ist in Gefahr +++ Flucht in Gewalt- und Rachewelten verhindern Originaltext: Neue Apotheken Illustrierte Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/39189 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_39189.rss2 Pressekontakt: Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Neue Apotheken Illustrierte Dr. Frank Schäfer Tel.: 06196 928-318 Fax: 06196 928-320 E-Mail: redaktion@nai.de Auch im Internet: http://www.nai.de 322900 |
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LVZ: Kubicki: Union sieht in FDP nur einen Mehrheitsbeschaffer / Frontale Auseinandersetzung mit Unionspersonen und Positionen angekündigt (ots) - Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef, Wolfgang
Kubicki, hat für die Liberalen in Zukunft frontale
Auseinandersetzungen mit gewissen Unions-Positionen und Personen
angekündigt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung"
(Dienstag-Ausgabe) sagte Kubicki: "In Wahrheit hat die Union immer ... weiter
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