Langlebigere und leistungsfähigere Akkus für mobile Maschinentechnik |
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| (30.06.2009) (ots) - Wer in Haus und Garten gern werkelt und schafft,
kennt das Problem: Immer, wenn man den Elektro-Schrauber braucht, ist
dem just der "Saft" ausgegangen - der Akku ist leer. Anders ist das
bei Lithium-Ionen-Akkus: Die speichern die einmal geladene Energie
nicht nur länger, sie bringen mobil auch mehr Leistung - bis hin zum
Einsatz in der Automobil- und Kraftwerksindustrie. Die Lübecker Firma
Oberflächen- und Materialtechnologie (o.m.t.) will nun den nächsten
Schritt mobiler Maschinentechnik einleiten: Sie will
Lithium-Eisenphosphat-Akkus optimieren, damit die noch
leistungsfähiger werden und länger "leben". "Die Bedeutung
hochwertiger Speichertechnologien für elektrische Energie explodiert
seit einigen Jahren geradezu. Das neue Verfahren lässt auf
zusätzliche Einsatzmöglichkeiten von Akkus in neuen Arbeitsfeldern
hoffen", sagte heute Dr. Wulf Grimm, Abteilungsleiter Umwelttechnik
der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt mit
122.000 Euro fördert. Lithium-Eisenphosphat-Akkus als Unterfamilie von Lithium-Ionen-Akkus werde ein besonders großes Zukunftspotenzial zugesprochen, betonte Grimm heute bei der Übergabe des Bewilligungsschreibens an o.m.t.-Geschäftsführer Dr. Detlev Repenning im Beisein von Lübecks Umweltsenator Thorsten Geißler und dem Geschäftsführer der mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein (MBG), Dr. Gerd-Rüdiger Steffen. Einerseits erreichten sie besonders für den mobilen Einsatz die notwendig hohen Sicherheiten. Andererseits könnten die Akkus bis zu 10.000-mal aufgeladen werden, hätten also eine lange Lebens- und Nutzungsdauer. In den Akkus der jüngsten Generation werde Kobaltoxid, das als Staub beim Einatmen Krebs erzeugen könne, durch Eisenphosphat ersetzt, sagte Repenning. Sie zeichneten sich durch Ungiftigkeit und gute Umweltverträglichkeit aus. Außerdem bestehe eine deutlich geringere Gefahr zur Feuerbildung und zu Explosionen. Eisenphosphat lasse sich aber auch deutlich billiger herstellen als Kobaltoxid. Und: Kobalt werde von nur wenigen Ländern geliefert, was zu enormen Preisschwankungen infolge von Rohstoffspekulationen führen könne. Eisenphosphat dagegen sei weltweit leicht verfügbar. Sein Unternehmen wolle nun mit einem speziellen Verfahren die elektrische Leitfähigkeit des Lithium-Eisenphosphats erhöhen. Grimm: "Der technische Ansatz ist hoch innovativ und kann für die Akzeptanz und Leistungsfähigkeit von Akkus einen Meilenstein bedeuten. Es bestehen gute Aussichten, dem wirtschaftlichen Einsatz solcher Speicher deutlich näher zu kommen." Fotos nach IPTC-Standard zur kostenfreien Veröffentlichung unter www.dbu.de Originaltext: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6908 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6908.rss2 Pressekontakt: Ansprechpartner Franz-Georg Elpers - Pressesprecher - Isabel Krüger Anneliese Grabara Kontakt DBU: An der Bornau 2 49090 Osnabrück Telefon: 0541|9633521 Telefax: 0541|9633198 presse@dbu.de www.dbu.de 322965 |
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LVZ: Kubicki: Union sieht in FDP nur einen Mehrheitsbeschaffer / Frontale Auseinandersetzung mit Unionspersonen und Positionen angekündigt (ots) - Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef, Wolfgang
Kubicki, hat für die Liberalen in Zukunft frontale
Auseinandersetzungen mit gewissen Unions-Positionen und Personen
angekündigt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung"
(Dienstag-Ausgabe) sagte Kubicki: "In Wahrheit hat die Union immer ... weiter
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