Vom Garagenshop auf das Podium der Tour de France - Deutscher Hersteller von High-Tech-Rennrädern rüstet Favoriten aus

(01.07.2009) (ots) -



Der Deutsche Fahrradhersteller Canyon Bicycles unterstützt im Jahr 2009 erstmals ein Team bei der Tour de France. Mit Cadel Evans, dem zweitplazierten der Jahre 2007 und 2008, startet in der Auswahl des belgischen Rennstalls Silence-Lotto ein ernstzunehmender Favorit auf den Gesamtsieg.

Im Juli erreicht der Radsport seinen Höhepunkt: Die Tour de France beginnt am kommenden Samstag und führt die Fahrer über 21 teilweise schwere Bergetappen bis zum Ziel in Paris. Erstmals hat in diesem Jahr eine deutsche Radmarke die Möglichkeit, ganz oben auf dem Podium zu stehen: Die belgische Radsportmannschaft Silence-Lotto fährt auf Rädern des Koblenzer Fahrradherstellers Canyon Bicycles. Das 1981 von Roman Arnold gegründete Unternehmen entwickelte sich von einem Garagenshop in Löf an der Mosel zu einem international agierenden Unternehmen mit rund 170 Beschäftigten und einem Umsatz von 31,5 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008. Auch in der weltweiten Wirtschaftskrise erwartet Firmengründer Roman Arnold erneut ein starkes Umsatzwachstum: "Ich gehe trotz des schwierigen ersten Halbjahres 2009 erneut von einem Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich aus."

Doch wie lassen sich High-Tech-Produkte für Profis entwickeln und sie gleichzeitig zu attraktiven Preisen an Breitensportler verkaufen? "Wir haben bereits früh auf den Direktvertrieb gesetzt. So sparen wir uns die Händlermarge und können sogar die Profiräder des Teams Silence-Lotto vergleichsweise günstig anbieten. Guckt man sich die Mitbewerber im Peloton an, so kosten die Räder bis zu 10.000 Euro. Mit unserem Ultimate CF Team für 5.499 Euro bieten wir da eine echte Preis-Leistungs-Alternative an", erklärt Roman Arnold. "Wir legen aber trotzdem größten Wert darauf, alle unsere Räder hier in Koblenz zu montieren und Probe zu fahren, ehe wir sie verschicken." Umso erfreulicher, dass die in Deutschland montierten Räder viele Mitbewerber sogar noch überflügeln, was zahlreiche Tests und Auszeichnungen beweisen. Als einen der wichtigsten Meilensteine zählt die Auszeichnung mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2009 in Silber, der jährlich vom Rat für Formgebung unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministers verliehen wird. Außerdem sicherte sich das Rad auch einen iF design award in Gold und einen red dot award. Aber auch den unabhängigen Labortest von Europas größter Rennrad-Zeitschrift konnte der Rahmen gewinnen und zeigt so, dass er im aktuellen Peloton Maßstäbe setzt.

Tourfavorit Cadel Evans mit speziellem Rahmen und Sonderlackierung

Extra für die Tour de France wird das Team Silence-Lotto einen speziellen Rahmen mit einer neuen Gabel erhalten. Die Equipe baut während der dreiwöchigen Rundfahrt auf das sehr leichte, fahrstabile und komfortable Rahmenset, dem Ultimate CF SLX. Die Gabel verleiht dem Rad nicht nur mehr Agilität, sie entlastet auch die Gelenke des Fahrers, so dass er länger leistungsfähig bleiben kann. Karbonexperte Dr. Michael Kaiser kennt weitere Vorteile, die ein Karbonrahmen bieten kann: "Kleine Bodenunebenheiten, Schlaglöcher, Längs- oder Querrillen bedeuten Erschütterungen, die Fahrer mit Muskelkraft ausgleichen. Diese Kraft steht jedoch nicht mehr für Vortrieb zur Verfügung, was sich vor allem auf langen Etappen und am Ende einer Rundfahrt bemerkbar macht. In unserem Forschungsvorhaben mit dem Institut für Verbundwerkstoffe haben wir die Möglichkeiten untersucht, Karbon für eine effektive Entlastung des Fahrers einzusetzen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Piloten auf einem besser federnden Rahmen die entscheidende Sekunde schneller sein können." Extra für den detailverliebten Tour-Mitfavoriten Cadel Evans haben die Designer von Canyon zudem eine Lackierung gestaltet, die exklusiv am Rad des Australiers zum Einsatz kommt und in seinen Landsfarben daherkommt.

Spezielle Version des neuen Zeitfahrrahmens Speedmax CF

Bei der Tour de France gehören die Kämpfe gegen die Uhr immer zum Höhepunkt des Programms. Im Jahr 2009 gibt es zwei Einzel- und ein Mannschaftszeitfahren. Canyon hat dazu einen speziellen Rahmen entwickelt, der den Fahrern hilft, den Windwiderstand zu minimieren. In einer langen Optimierungsphase und aufwändigen Tests im Windkanal konstruierten die Entwickler eine Zeitfahrmaschine mit einzigartig aerodynamischen Werten. "Windkanaltests sind unverzichtbar für den Bau eines Zeitfahrrades. Denn im Kampf um Sekunden spielt ab einem Tempo von etwa 40 km/h die Aerodynamik eine immer wichtigere Rolle. Daher haben wir den Rahmen kompromisslos auf Aerodynamik optimiert", erklärt Dr. Kaiser. Grob lässt sich dabei sagen, dass ein Fahrer im Gesamtsystem eine bessere Aerodynamik erzielt, wenn er gestreckter und gebückter auf dem Rad sitzt. Das wird durch einen hohen Sattel und einen tief liegenden Lenker erreicht. Speziell zur Tour hat der Mitfavorit Cadel Evans einen Rahmen erhalten, bei dem der Vorbau nicht wie üblich auf das Steuerrohr, sondern mittig ins Steuerrohr geschraubt wird. Das ermöglicht eine maximale Sattelüberhöhung und so eine noch bessere Aerodynamik. Der Rahmen ist in einer Kleinserie zu einem Preis von 4.999 Euro erhältlich.

Originaltext: Canyon Bicycles GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/76098 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_76098.rss2

Pressekontakt: Canyon Bicycles GmbH Andreas Michels Karl-Tesche-Straße 12 56073 Koblenz

Email: amichels@canyon.com Tel: +49 (0)261 40 400 56 Fax: +49 (0)261 40 400 40

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