Journalistische Glaubwürdigkeit darf nicht leiden SWR-Intendant Boudgoust zu Nebentätigkeit von Moderatoren |
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| (03.07.2009) (ots) - Baden-Baden. SWR-Intendant Peter Boudgoust hat
in der Debatte um bezahlte Nebentätigkeiten von Moderatoren vor
voreiligen Urteilen gewarnt. Die genannten Honorarbeträge seien zum
Teil maßlos übertrieben. Andererseits zeigten die jüngsten
Medienberichte hierzu, dass das öffentlich-rechtliche System unter
ganz besonderer Beobachtung stehe. Boudgoust: "Es wäre fatal, wenn
die Glaubwürdigkeit unserer journalistischen Berichterstattung
darunter leiden würde, dass manche Moderatoren den Hals nicht voll
genug kriegen." Vor dem SWR-Rundfunkrat in Baden-Baden am Freitag,
3. Juli 2009, sagte Boudgoust, in der öffentlichen Debatte seien zu
viele Dinge in einen Topf gerührt und wichtige Aspekte gar nicht
thematisiert worden. Das Grundrecht der Berufsfreiheit gelte auch für
Fernsehmoderatoren, sagte der SWR-Intendant. Wenn dienstliche
Interessen nicht tangiert werden und die journalistische
Unabhängigkeit im Einzelfall nicht als gefährdet erscheint, könne man
nach geltendem Arbeitsrecht einem Arbeitnehmer Nebentätigkeiten
juristisch kaum untersagen. Dies, so Boudgoust, sei "kein Freibrief".
Es müsse vorher geprüft werden, ob dienstliche Interessen verletzt
würden, und bei dieser Prüfung komme auch der Intensität der
Nebentätigkeiten sowie ihrer Bezahlung große Bedeutung zu. Es müsse bei der Diskussion um das Wie, um die objektive transparente Prüfung aller Umstände des Einzelfalls gehen. In diesem Sinne habe der SWR strenge Vorgaben in seine Tarifverträge eingebaut und erst vor einigen Monaten in der Geschäftsleitung ein detailliertes Regelwerk verabschiedet, das die Unabhängigkeit aller Mitarbeiter sicherstellen soll. Boudgoust: "Journalisten stellen hohe Ansprüche an die Unabhängigkeit von Politikern oder an andere Menschen mit öffentlichen Ämtern. Diese müssen auch für sie selbst Maßstab sein." Der SWR werde deshalb auch weiterhin jeden Antrag auf Nebentätigkeit einzeln und sorgfältig prüfen, um jeden Zweifel an der Unabhängigkeit und Ausgewogenheit der Berichterstattung von vornherein auszuschließen. Pressekontakt: Wolfgang Utz, Tel.: 07221/929-2785, E-Mail: wolfgang.utz@swr.de Originaltext: SWR - Südwestrundfunk Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7169 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7169.rss2 323861 |
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LVZ: Kubicki: Union sieht in FDP nur einen Mehrheitsbeschaffer / Frontale Auseinandersetzung mit Unionspersonen und Positionen angekündigt (ots) - Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef, Wolfgang
Kubicki, hat für die Liberalen in Zukunft frontale
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angekündigt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung"
(Dienstag-Ausgabe) sagte Kubicki: "In Wahrheit hat die Union immer ... weiter
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