Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau zur Bilanz der Großen Koalition |
||||||
| (03.07.2009) (ots) - Wichtige Akzente gesetzt NORBERT WALLET, Berlin,zur Bilanz der Koalition In der Politik geht es eben zu wie im richtigen Leben: Trennungen sind selten angenehm. Am herbeigesehnten Ende dieser Großen Koalition steht die feste Absicht beider, sich nach neuen Partner umzuschauen. Union und SPD haben sich nicht mehr viel zu sagen. Die schlechte Laune wird bei den Wählern durchaus geteilt. Alle Umfragen bestätigen, dass die Kompromissfindung in der Großen Koalition als ziemlich quälend empfunden wurde. Das ist verständlich, aber nicht ganz gerecht. Wer so argumentiert vergisst die teils absurden Endlosverhandlungen im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat in Zeiten kleiner Koalitionen. Dagegen verlief die Meinungsbildung der Großen Koalition meist rationaler. Am Anfang stand der Glaube, dass Große Koalitionen gut sind für große Lösungen. Diese Euphorie verflog schnell. Das lag an einem strategischen Versehen. Ausgerechnet die Gesundheitsreform sollte der Prüfstein für die Richtigkeit des Grundsatzes sein. Das war ungeschickt, denn kein anderes Feld ist so vermint wie dieses. Am Ende stand eine Reform, die keine Seite mochte, aber nun fast zwangsläufig ein Symbol für all das Schwerfällige der Großen Koalition wurde. Dabei gab es an anderen Stellen genug Beachtliches. So hätte es der Regierung mehr genutzt, von Anfang an das Konsolidieren des Haushalts und Erfolge auf dem Arbeitsmarkt zum Gradmesser ihrer Tüchtigkeit zu machen. Hier gab es, auch dank Schröderscher Vorarbeit, große Fortschritte - bis zum Ausbruch der Weltfinanzkrise. Da übrigens hat das Kabinett erstaunlich schnell und mutig gehandelt, auch wenn erst die Zukunft zeigen wird, ob sie das Richtige getan hat. <$19>I<$0>n Sack und Asche zu gehen braucht diese Koalition jedenfalls nicht. In der Familienpolitik, in Bildungsfragen hat sie das Diskussionsklima grundlegend geändert: Frühkindliche Förderung, entschiedene Bemühungen um Integration, die Anerkennung Deutschlands als Einwanderungsland, die Notwendigkeit einer grundgesetzlichen Schuldenbremse - das alles sind neue Akzente der öffentlichen Debatte. Originaltext: Kölnische Rundschau Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/70111 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_70111.rss2 Pressekontakt: Kölnische Rundschau Jost Springensguth print@kr-redaktion.de 323901 |
||||||
| Rheinische Post: Opel-Händler wollen sich mit 500 Millionen Euro an Sanierung beteiligen ... weiter | ||||||
| Rheinische Post: NRW hinkt beim Hochschulpakt hinterher ... weiter | ||||||
| Rheinische Post: RWE streicht Gratis-Strom für neue Mitarbeiter ... weiter | ||||||
| BNK Petroleum Inc. Adds Director of Geology ... weiter | ||||||
| Braunschweiger Zeitung: Medien-Info der Braunschweiger Zeitung ... weiter | ||||||
| Microsoft und MediaTek schliessen sich zusammen um die Entwicklung von Smartphones mit vielfältigen Multimediaanwendungen voranzutreiben ... weiter | ||||||
Seite 1 von 28430
| ||||||
LVZ: Kubicki: Union sieht in FDP nur einen Mehrheitsbeschaffer / Frontale Auseinandersetzung mit Unionspersonen und Positionen angekündigt (ots) - Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef, Wolfgang
Kubicki, hat für die Liberalen in Zukunft frontale
Auseinandersetzungen mit gewissen Unions-Positionen und Personen
angekündigt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung"
(Dienstag-Ausgabe) sagte Kubicki: "In Wahrheit hat die Union immer ... weiter
10.000 Freie Jobs|
|