RNZ: Prinzip Hoffnung Ein Kommentar der Rhein-Neckar-Zeitung

(03.07.2009) (ots) - Von Klaus Welzel Die gegenwärtige Finanzkrise lehrt vor allem eines: Der Staat hat unglaublich viel Geld. 480 Milliarden Euro stehen dem Bankenwesen bereits zur Verfügung - ohne große Wirkung. Jetzt kommt das Bad-Bank-Gesetz, von dem man vermutet, dass es den Steuerzahler zumindest vorübergehend weitere 230 Milliarden Euro kosten kann. Vielleicht aber auch mehr. Und all das Geld fließt in der Annahme, dass dann der Kreislauf von Geldverleihen und Geldzurückzahlen wieder funktioniert. Zurzeit tut er das nämlich nicht. Die Banken, und zwar genau die, die die Krise mitverursacht haben, jene Banken lassen ihre Kunden am langen Arm verhungern. Insofern es sich um Landesbanken oder Sparkassen handelt, dürfte sich dieser Zustand nun bessern. Aber die Konditionen für die anderen, die privaten Banken sind zu ungünstig - das Bad-Bank-Gesetz wird bei den Geschäftsbanken deshalb kaum großen Anklang finden. Somit bleibt das Fazit, dass der Staat lediglich etwas für die Staatsbanken unternimmt. Zu gleich weigert er sich aber, diese neu zu ordnen. Dabei hatten doch Kanzlerin und Finanzminister zu Beginn der Finanzkrise versprochen, sie würden die eigentlichen Ursachen mit einer langfristigen Strategie bekämpfen. Darauf müssen wir immer noch warten. Die Hoffnung ist zum Regierungsprinzip geworden.

Originaltext: Rhein-Neckar-Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66730 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66730.rss2

Pressekontakt: Rhein-Neckar-Zeitung Manfred Fritz Telefon: +49 (06221) 519-0

323914
LVZ: FDP weist Söders Reform-Vorschlag zurück / Fraktionsvize Flach: "Söders Versuch, hinter den Koalitionsvertrag zurückzufallen, wird scheitern" ... weiter
AMI 2010: Deutschlandpremiere des neuen Opel Meriva (mit Bild) ... weiter
Bär: Elterngeld gehört nicht auf die Sparliste ... weiter
Fannie Mae Einlösung ... weiter
Erstmals Vergabe des Deutschen Waldpädagogikpreises ... weiter
Debeka Bausparkasse im Jahr 2009 mit gestiegenem Finanzierungsgeschäft ... weiter


Seite 1 von 29291
Top Thema am 22.03.2010
Deutschland sucht den Superstar"- Manuel Hoffmann rückt für Helmut Orosz nach, der wegen Drogenmissbrauchs vom Wettbewerb ausgeschlossen wurde. (ots) - Nachdem Helmut Orosz (30) am Sonntag von "Deutschland sucht den Superstar" wegen Drogenkonsums während der laufenden Staffel ausgeschlossen wurde, rückt Manuel Hoffmann nach. Er wird in der sechsten Mottoshow am Samstag, den 27. März, 20.15 Uhr wieder antreten. Helmut Orosz ... weiter
Karriere - Stellenmarkt
Stellenmarkt 10.000 Freie Jobs
Trotz Krise Stellen bundesweit! Lebenslauf einstellen und Firmen direkt kontakten. Machen Sie jagd auf Ihren Traumjob!
Quickfinder - Marktplatz & Service
Hotelsuche
Anzeigen
Login:Passwort:
Empfehlungen:
| Impressum | Datenschutz| AGB |


im Hintergrund öffnen mehr Informationen schliessen