Bayerischer Heilbäder-Verband: Prävention via Internet - ein Werbegag mit fragwürdiger Gesundheitswirkung |
||||||
| (15.10.2009) (ots) - Präventionskurse im Urlaub waren bisher für
Versicherte ohne feste Arbeitszeiten - wie Schichtarbeiter,
medizinisches Personal, Menschen mit wechselnden Arbeitsstandorten -
meist die einzige Möglichkeit, aktiv etwas für ihre
Gesundheitsvorsorge zu tun. Deshalb bezuschussen die Krankenkassen
solche wohnortfernen Gesundheitsprogramme ebenso wie das
Gesundheitstraining am Wohnort nach Feierabend. Die Techniker
Krankenkasse (TK) plant jetzt, die Zuschüsse für Gesundheitstraining
im Urlaub zu streichen. "Rund ein Drittel der Versicherten würde
damit künftig von den laut Sozialgesetzbuch (§20 SGB V) den
Krankenkassen vorgegebenen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung
weitgehend ausgeschlossen", kritisiert der Bayerische
Heilbäder-Verband (BHV). Wer keinen Feierabend- oder Wochenendkurs besuchen kann, soll künftig "Online-Gesundheitschoaching via Internet" nutzen. "Welcher hart arbeitende Mensch setzt sich nach Feierabend an den Computer und trainiert dort in Frage- und Antwortspielen seine Gesundheit?", meinte Klaus Holetschek, der Präsident des Bayerischen Heilbäder-Verbands. Die TK wolle damit nur über die gezielte Ausgrenzung weiter Teile der Versicherten in der Prävention hinwegtäuschen. Auch die Begründungsversuche der TK für den geplanten Verzicht auf wohnortferne Prävention seien nicht nachvollziehbar, meinte Alois Brundobler, Bürgermeister des führenden europäischen Kurorts Bad Füssing und stellvertretender Präsident des BHV. Es gebe keinerlei fundierte Untersuchungen, wonach kompakte Präventionskurse im Urlaub weniger wirksam seien als Kompaktkurse im Stressumfeld des Berufsalltags. Entscheidend sei allein die Qualität. Aus der Luft gegriffen seien auch Behauptungen der TK, die wohnortferne Prävention führe zur Überlastung von Versicherten. "Auch wir lehnen unseriöse Angebote mit 16 Trainingseinheiten in drei Tagen ab. Ein Kurs Bewegung und Entspannung im Laufe von einer Woche ist aber selbst für Untrainierte kein Problem. Es sei überdies rechtlich fragwürdig, Versicherten vorzuschreiben, wie, wann und wo sie Prävention zu betreiben hätten. Auch bei der Prävention müsse für die Versicherten die gleiche Wahlfreiheit wie bei medizinischen Leistungen gelten. Originaltext: Bayerischer Heilbäder-Verband e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/68043 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_68043.rss2 Pressekontakt: Bayerischer Heilbäder-Verband Tel. 08531/975590, Mail: info@gesundes-bayern.de 343152 |
||||||
| SIGNAL IDUNA Preis für Marcus Ehning - Grand Prix Erfolg für Anky van Grunsven ... weiter | ||||||
| Der Tagesspiegel: CSU-Landesgruppen-Chef Friedrich: Planmäßig wird in dieser Legislaturperiode kein Atomkraftwerk abgeschaltet ... weiter | ||||||
| ots.Audio: Veronica Ferres tauft kleines Elefantenmädchen im Serengeti-Park ... weiter | ||||||
| Der Tagesspiegel: CSU-Landesgruppen-Chef Friedrich lehnt Kopfpauschale ab ... weiter | ||||||
| Der Tagesspiegel: CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich spricht sich für rasche Steuersenkungen aus ... weiter | ||||||
| Der Tagesspiegel: Corporate-Governance-Kommission will mehr Frauen in den Aufsichtsräten ... weiter | ||||||
Seite 1 von 29267
| ||||||
Kitkat: Süßes mit bitterem Beigeschmack / Greenpeace enthüllt, wie Nestlé zum Aussterben der Orang-Utans beiträgt (ots) - Die Produktion von Schokoriegeln wie Kitkat von
Nestlé trägt zur Zerstörung des indonesischen Urwalds bei und
vernichtet damit die Lebensgrundlage der vom Aussterben bedrohten
Orang-Utans. Das ist das Ergebnis eines heute veröffentlichten
Greenpeace-Berichtes. Nestlé-Mitarbeiterinnen und ... weiter
10.000 Freie Jobs|
|