Neue OZ: Kommentar zu Bundesregierung / Personalien / Westerwelle / Mronz |
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| (10.03.2010) (ots) - Kein guter Stil Formal ist alles korrekt. Guido Westerwelle ist viel zu sehr Profi, als dass er sich durch eine dubiose Reisepraxis in rechtliche Turbulenzen bringen ließe. Auch ist es grundsätzlich sinnvoll, dass hochrangige Politiker bei bestimmten Reisen von ihrer Partnerin oder ihrem Partner begleitet werden. Dies ist eine Frage der Repräsentation und des Protokolls. Der Erfolg bei internationalen Veranstaltungen wird so erleichtert. Aber Westerwelle überzieht, wenn er seinen Lebenspartner weiter zum Dauerbegleiter seiner großen Auslandsreisen macht. Grund ist dessen beruflicher Hintergrund als Sportmanager und Kommunikationsfachmann. Selbstverständlich wird Michael Mronz während der Visiten keine Geschäfte anbahnen. Denn dies wäre der politische Todesstoß für Westerwelle. Gleichwohl ist klar, dass Mronz sein persönliches und damit auch potenziell berufliches Netzwerk durch Reisen in der offiziellen Delegation des Bundesaußenministers enger knüpfen kann. Das könnte sich für ihn eines Tages durchaus in Euro und Cent auszahlen. Gewiss, der Beruf ist kein Grund, um einen Lebenspartner generell von offiziellen Auslandsvisiten auszuschließen. Aber etwas mehr Zurückhaltung täte allen Beteiligten gut. Sonst bringt sich Westerwelle dauerhaft ins Gerede - für die Opposition eine Steilvorlage. Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58964.rss2 Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: 0541/310 207 Für die Nachricht "Neue OZ: Kommentar zu Bundesregierung / Personalien / Westerwelle / Mronz" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / www.neue-oz.de/ 369203 |
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