Rheinische Post: NRW-Lehrer kritisieren Lernstandserhebungen

(12.03.2010) (ots) - Der nordrhein-westfälische Philologenverband hat die Aufgaben für die zweite Runde der länderübergreifenden Lernstandserhebungen in den achten Klassen als mangelhaft kritisiert. Er sei "sehr verärgert", dass das zuständige Berliner Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen "offenbar nicht in der Lage ist, unangreifbare Aufgaben zu stellen", sagte der Vorsitzende des Philologenverbands, Peter Silbernagel, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Lehrer beklagten unter anderem, dass eine Deutsch-Aufgabe zum Hörverstehen eine zu niedrige Tonqualität aufweise und dass in einem Mathematik-Test für die achten Klassen eine Aufgabe auf dem Niveau der zehnten Klasse gestellt wird. Außerdem werden Lehrer in den Auswertungsanweisungen aufgefordert, auch solche Antworten als richtig zu werten, die den Sinn der gesuchten Antwort wiedergeben, aber Grammatik- und Rechtschreibfehler aufweisen. In Englisch darf auch auf Deutsch geantwortet werden.

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