Neue OZ: Kommentar zu Bundeswehr / Afghanistan / Ausschuss

(19.03.2010) (ots) - Drängende Fragen

Der Bundestag sollte sich vor Kurzsichtigkeit hüten. Zwar ist es notwendig, die Glaubwürdigkeit des Verteidigungsministers zu prüfen. Hat Karl-Theodor zu Guttenberg nur Sündenböcke für seine Fehleinschätzungen gesucht? Hat er die Öffentlichkeit getäuscht? Diese Fragen müssen schon aus Gründen der politischen Hygiene geklärt werden. Doch darf dies nicht den Blick auf Kernfragen versperren.

Fest steht: Der Kampf in Afghanistan ist und bleibt umstritten. Und je härter er geführt wird, desto mehr wächst die Gefahr tödlicher Fehler. Blutige Belege dafür sind die vielen zivilen Opfer: Mehr als 2400 waren es nach UNO-Angaben allein im vergangenen Jahr.

Bei Kundus hat sich nun auch die Bundeswehr die Finger schmutzig gemacht. Und spätestens seitdem wüsste man gern genauer, wie "robust" ihr Mandat denn nun ist, ob wirklich alles getan wird, um unschuldige Opfer zu vermeiden. Und wie erreicht werden kann, dass Fehler schneller aufgeklärt werden.

Darüber muss genauso intensiv diskutiert werden wie über Guttenbergs mutmaßliche Fehltritte. Er ist zwar eine zentrale Figur des Geschehens - aber längst nicht von so großer Bedeutung, als dass darüber unverändert drängende Grundsatzfragen zu Krieg und Frieden vernachlässigt werden dürfen.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58964.rss2

Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: 0541/310 207

Für die Nachricht "Neue OZ: Kommentar zu Bundeswehr / Afghanistan / Ausschuss" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / www.neue-oz.de/

371077
Stuttgarter Nachrichten: zu Acta: ... weiter
Rheinische Post: Klares Votum gegen Sauerland Kommentar Von Detlev Hüwel ... weiter
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Zum Tod von Whitney Houston Preis des Ruhms CARSTEN HEIL ... weiter
Rheinische Post: Lohn-Populismus Kommentar Von Maximilian Plück ... weiter
Rheinische Post: Der Iran zündelt Kommentar Von Frank Herrmann ... weiter
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Abwahlverfahren um OB Sauerland Zerrissene Stadt JOHANN VOLLMER ... weiter


Seite 2 von 44968
Anzeigen
Top Thema am 12.02.2012
Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Adolf Sauerland: Bielefeld (ots) - Bis zuletzt hat Adolf Sauerland auf den »demokratischen Schlusspunkt« gehofft, um so im Amt zu bleiben. Das war eine der letzten F weiter
Karriere - Stellenmarkt
Stellenmarkt 10.000 Freie Jobs
Trotz Krise Stellen bundesweit! Lebenslauf einstellen und Firmen direkt kontakten. Machen Sie jagd auf Ihren Traumjob!
Quickfinder - Marktplatz & Service
Hotelsuche
Anzeigen
Login:Passwort:
Empfehlungen:
| Impressum | Datenschutz| AGB |


Android Market mehr Informationen schliessen schliessen