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Informationen rund um Deutschland

WAZ: Niebel wirft Merkel Wahltaktik zu Lasten der Bürger vor



(ots) - FDP-Generalsekretär Dirk Niebel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeworfen, aus Wahltaktik notwendige Schritte in der Wirtschafts- und Finanzkrise zu unterlassen. "Die Kanzlerin braucht Steuersenkungen im Wahlkampf, aber Deutschland braucht Entlastungen jetzt sofort", sagte Niebel der Westdeutschen weiter


Deutschland-Trend im ARD-Morgenmagazin Verstaatlichung der Banken: 59% der Bürger wollen eine Teilverstaatlichung

(15.10.2008) (ots) - Im Auftrag des ARD-Morgenmagazins fragte Infratest dimap die Bundesbürger, wie weit der Einfluss des Staates auf Privatbanken reichen soll, um künftig Finanzkrisen zu verhindern. 8% der Bundesbürger sind der Meinung, Banken sollten vollständig verstaatlicht werden, 59% halten eine Übernahme von Anteilen der Banken für sinnvoll. 28% meinen, der Staat sollte grundsätzlich auf einen Einstieg bei Privatbanken verzichten.

Bürger loben das Krisenmanagement der Bundesregierung bei der Banken- und Finanzkrise Weiter wollte das ARD-Morgenmagazin von den Bürgern wissen, ob die Bundesregierung gute Maßnahmen im Zusammenhang mit der internationalen Banken- und Finanzkrise geleistet hat. 8% der Befragten sind der Meinung, die Bundesregierung hat sehr gute Arbeit gemacht, 54% denken, die Regierung hat gute Arbeit erbracht. 21% meinen, die Arbeit der Bundesregierung sei weniger gut gewesen, 9% halten die Maßnahmen und die Arbeit der Politik für schlecht.

Deutschland-Trend: Linke gewinnt Stimmen Auf die Frage, wem die Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme geben würden, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, antworteten 35% der Befragten, sie würden die CDU/CSU wählen. 25% würden sich für die SPD entscheiden, 13% für die Linke, 12% für die FDP, 10% für die Grünen und 5% für die sonstigen Parteien. Im Vergleich zur Deutschlandtrend-Umfrage vom 2. Oktober 2008 gewinnt die Linke zwei Prozentpunkte, die FDP und die Grünen verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Die Stimmen für die SPD, die Union und die sonstigen Parteien bleiben unverändert.

Befragt wurden am 14. und 15. Oktober 1000 Bundesbürger. Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 (bei einem Anteilswert von 5%) bis 3,1 (bei einem Anteilswert von 50%) Prozentpunkten. Die vollständige Untersuchung kann unter Tel. 02150 - 20 65 62 oder 0172- 24 39 200 (Agentur Ulrike Boldt) angefordert werden. Die Ergebnisse werden im ARD-Morgenmagazin am Donnerstag, 16. Oktober 2008, veröffentlicht.

www.ard-foto.de

Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de Redaktion: Martin Hövel und Hanno Frings

Originaltext: ARD Das Erste Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6694 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6694.rss2

Pressekontakt: Kontakt: WDR Pressestelle, Annette Metzinger, Tel. 0221-220 2770 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 - 20 65 62

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