WAZ: Poß unterstützt Forderung nach niedrigerem Eingangssteuersatz
(ots) - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) erhält
für seine Forderung nach einem niedrigeren Eingangssteuersatz
Rückendeckung aus der eigenen Partei. "Eine solche Steuersenkung
verspricht am ehesten positive Auswirkungen auf den Konsum. Denn es
profitieren insbesondere Menschen, die dieses Geld nichtweiter
Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) schreibt zur Einigung zwischen Kartellamt und den Gasversorgern:
(01.12.2008) (ots) - Ja, ist denn schon Bescherung? Millionen von
Erdgas-Kunden werden künftig ein paar weniger Euro als bisher fürs
Heizen oder Kochen bezahlen. Eine gute Nachricht passend zu
Weihnachten.
Allerdings haben die Energiekonzerne nicht etwa ihre soziale Ader
entdeckt. Die Entscheidung kam vielmehr auf Druck des
Bundeskartellamtes zustande. Durch Zugeständnisse an ihre Gaskunden
wolten die Gasversorger Kartellstrafen abwenden. Diese wären
möglicherweise höher ausgefallen als der nun gefundene Kompromiss.
Für die Unternehmen also eine reine Sache der Risikoabwägung.
Insgesamt bleiben den 3,5 Millionen betroffenen KundenKosten in Höhe
von 235 Millionen Euro erspart. Im Schnitt sind das pro Haushalt
immerhin 67 Euro. Ob die Freude darüber lange anhält, ist eine andere
Frage. Denn die bereits angekündigten Strompreiserhöhungen dürften
die Summe bald wieder aufgezehrt haben. Wie gewonnen, so zerronnen.
Die Bescherung erweist sich so gesehen als Pseudo-Bescherung.
Dennoch: Ein erster Schritt ist getan. Die Konzerne merken, dass sie
ihre Gebührenschraube nicht beliebig anziehen können. Der Widerstand
wächst. Und Platz nach unten ist allemal.
Originaltext: Westfalen-Blatt
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